Gedenkveranstaltungen rund um den 9. November

Erinnerung an die Pogromnacht

Image
Mahnmal an der Alten Synagoge Osnabrück
Nachweis

Foto: wikimedia

Caption

Die frühere Synagoge in Osnabrück stand in der Rolandstraße. Dort ist heute ein Mahnmal zu finden.

Vor 88 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, brannten in Deutschland die Synagogen, wurden jüdische Einrichtungen, Geschäfte und Wohnhäuser zerstört, wurden jüdische Mitbürger schikaniert, verschleppt und getötet. Daran erinnern auch in diesem Jahr zahlreiche Gedenkveranstaltungen im Bistum Osnabrück und im Erzbistum Hamburg.

 

Aurich

9. November, 18 Uhr: ökumenische Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht an der ehemaligen Synagoge Hoher Wal in Aurich. 

9. November, 19 Uhr: „Jüdische Märchen“ nach der Märchensammlung von Pinchas Sadeh (Tel Aviv, 1983) und des polnischen Rabbiners Israel Zwi Karner. Lesung in der evangelisch-reformierten Kirche, Kirchstraße 18. Die Märchen – vom Schöpfungsmärchen über biblische Gestalten wie Mose oder König Salomo bis hin zu Tieren und Pflanzen jüdischer Mystik – stammen aus verschiedenen Kulturkreisen. 

11. November, 19 Uhr: Wiederholung der Veranstaltung „Jüdische Märchen“ in der evangelisch-reformierten Kirche Rysum, Turmstraße 1, in Krummhörn. 

 

Badbergen

9. November, 18 bis 18.30 Uhr: Gedenkveranstaltung am Mahnmal an der Einmündung Synagogenstiege/Wilhelmstraße. 

 

Bramsche

4. November, 18 bis 19.30 Uhr: „Bramsche 1933 – von der Demokratie zur Diktatur“, Stadtbücherei Mühlenstraße 7, der NS- und Geschichtsforscher Dieter Przygode spricht darüber, wie die Machtübernahme der Nationalsozialisten auch das Leben in Bramsche veränderte und direkt in den Alltag und das Leben der Menschen vor Ort eingriff. 

9. November, 18 bis 19.30 Uhr: Ein Schweigemarsch mit Lichterkette erinnert an Menschen, die verfolgt, entrechtet und ermordet wurden. Treffpunkt: Eingang des Rathauses Bramsche, Hasestraße 11. Bitte ein Licht mitbringen!

10. November, 19 bis 21.30 Uhr: Lesung zum Jahrestag des Novemberpogroms und jüdische Musik im Rathaus, Hasestraße 11. Die Oberstudienrätin, Schriftstellerin und Poetry-Slammerin Theresa Sperling liest aus dem Buch „Die Akte Georges Schaltenbrand ist noch nicht geschlossen“, das sie gemeinsam mit ihrem Vater Alf Mintzel veröffentlicht hat. Darin setzt sie sich mit ihrem Großvater, dem Neurologen Georges Schaltenbrand, und dessen Beteiligung an Menschenversuchen während der NS-Zeit auseinander. Musikalisch begleitet wird der Vortrag von Baruch Chauskin, dem Kantor der Jüdischen Gemeinde Osnabrück und Gründer des Vereins „Drei Stufen e.V.“, sowie dem niederländisch-israelischen Duo NIHZ.

18. November, 18 bis 20.15 Uhr: Täter – Hetzer – Profiteure in und um Osnabrück in der NS-Zeit. Vorgestellt werden exemplarisch einzelne Personen – ihre Lebensläufe, ihre Rolle im System sowie ihr Handeln als Täter, Profiteure oder Denunzianten. Veranstaltungsort: Rathaus Bramsche, Hasestraße 11. 

 

Bremen

8. November, 10 bis 11.30 Uhr: Putzen gegen das Vergessen, bei einem Spaziergang durch den Stadtteil Hastedt am Vorabend des 9. November werden Stolpersteine gereinigt. Sie erinnern im Straßenbild an Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Interessierte sind eingeladen. Treffpunkt: evangelische Kirchengemeinde Bremen-Hastedt, Auferstehungskirche, Drakenburger Straße 42. 

8. November, 15 bis 17 Uhr: Aktionswoche jüdisches Leben: Stolpersteine – Putzaktion mit Führung im Barkhof-Viertel. Kornelia Renemann vom Initiativkreis Stolpersteine begleitet den Rundgang und ordnet an mehreren Stationen die Lebensgeschichten in ihren historischen Kontext ein. Die Aktion ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG), der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG), der Evangelischen Jugend (EJHB) und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Treffpunkt: ESG, Parkstraße 107. Anmeldung per E-Mail unter: esg@kirche-bremen.de 

9. November, 11 bis 12 Uhr: Gedenkstunde anlässlich der Reichspogromnacht am Schwarzen Stein vor dem Landherrnamt an der Dechanatstraße. Es spricht Oliver von Wrochem, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Mit dabei sind unter anderem Landesrabbiner Natanel Teitelbaum sowie Schülerinnen und Schüler der St.-Johannis-Schule.

 

Dornum

9. November, 17 Uhr: Gedenkveranstaltung auf dem Marktplatz beim Mahnmal. Anschließend kann die Gedenkstätte „Synagoge Dornum“, Kirchstraße 3, besucht werden. 

 

Emden

9. November, 17 Uhr: Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht an der Stele in der Bollwerkstraße

 

Esens

9. November, 18 Uhr: Andacht zum Gedenken an die Opfer der Shoah am Gedenkstein neben dem ehemaligen jüdischen Gemeindezentrum, veranstaltet vom Ökumenischen Arbeitskreis Juden und Christen in Esens e.V. Anschließend Gang durch die Stadt mit Stationen an den neu verlegten Stolpersteinen im Herrenwall sowie in der Bahnhofstraße. Treffpunkt: Burgstraße 8. Um 19.30 Uhr findet ein Konzert mit Vortrag unter dem Motto „Klang der Erinnerung" statt: Ein Harmonium erklingt zum Gedenken an die Novemberpogrome. Es gibt Hinweise, dass ein solches Instrument einst in der Synagoge in Jever gespielt wurde – und vielleicht hat auch die Esenser Gemeinde ihre Gottesdienste mit Musik aus einem Harmonium begleitet. Veranstaltungsort: katholische Kirche St. Willehad, Marienkamperstraße 14. Die Veranstaltung ist kostenfrei, der Spendenerlös kommt dem Projekt „Kulturort Ehemalige Synagoge“ zugute. 

 

Freren

9. November, 10.15 Uhr: Gedenkfeier am Gedenkstein in der Grulandstraße, gegenüber dem Gedenkort Jüdisches Bethaus
Fürstenau

9. November, 16 Uhr: öffentliche Gedenkstunde der Stadt am ehemaligen jüdischen Gebetshaus Schwarzer Weg 3

 

Hamburg

9. November, 18Uhr: ökumenischer Gedenkrundgang (3,7 Kilometer). Er beginnt und endet an der katholischen Kirche St. Marien, Sichter 2, in Bergedorf. Dauer etwa 1,5 Stunden. Unterwegs Halt an verschiedenen Stolpersteinen – die Orte erinnern an verfolgte Mitbürger, die in der Zeit des Nationalsozialismus dort gelebt haben und ermordet wurden.

9. November, 18 Uhr: Gedenkveranstaltung „Letzte Zeugen“ mit der Frage: Wie kann Erinnerung weitergetragen werden, wenn immer weniger Menschen selbst von ihrer Geschichte erzählen können? Ehrengast ist der Zeitzeuge Uri Hirsch, dessen Lebensgeschichte eng mit dem jüdischen Hamburg und der Bornplatzsynagoge verbunden ist. Er verbindet die Erinnerung an das zerstörte jüdische Leben mit der Verantwortung in der Gegenwart und für die Zukunft. Veranstaltungsort: Joseph-Carlebach-Platz, ehemaliger Standort der Bornplatzsynagoge. Bitte Kerzen mitbringen.

 

Haselünne

9. November, 18 Uhr: Erinnern und Verantwortung – ökumenische Gedenkfeier des Ökumenischen Arbeitskreises Haselünne vor dem evangelischen Gemeindehaus, Meppener Straße 10

 

Kaltenkirchen

9. bis 27. November: Mehr als 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland stehen im Mittelpunkt der Wanderausstellung „ASCHKENAS – Jüdisches Leben in Deutschland“ des Ökumenewerks der Nordkirche, die die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein in Kaltenkirchen zeigt. Die Ausstellung zeichnet die wechselvolle Geschichte jüdischen Lebens nach – von der ersten urkundlichen Erwähnung jüdischer Gemeinden im Jahr 321 bis in die Gegenwart. Gezeigt wird sie im Lernzentrum der Gemeinschaftsschule am Marschweg, Marschweg 16-20. Ein Besuch ist nach vorheriger Anmeldung im Schulbüro kostenfrei möglich – während der Öffnungszeiten der Schule.

 

Kiel

5. November, 19 Uhr: Joachim Benclowitz liest aus seinem Buch „Herup vom Tisch und Lechaim: ein jüdisches Leben in Nachkriegsdeutschland“. Er wird begleitet von Stefan Bone und Tatia Jibladze aus dem Ensemble der Kieler Oper. Sie präsentieren Lieder von Gustav Mahler. Veranstaltungsort: evangelische Ansgarkirche, Holtenauer Straße 91

9. November, ab 17 Uhr: Mahnwachen an den Stolpersteinen entlang der Holtenauer Straße; Stolperstein-Rundgang, Treffpunkt: Haltestelle Dreiecksplatz, bei Bäcker Günther; Stolperstein-Rundgang Düsternbrook, Treffpunkt: Blücherplatz, Ecke Esmarchstraße/Gneisenaustraße

9. November, 18 Uhr: gemeinsame Abschlussveranstaltung: Die Rundgänge enden an der Reventlouschule (Mensa Reventlouschule, Beselerallee 45).

 

Lathen

9. November, 11 Uhr: Kranzniederlegung am Gedenkstein für die ehemalige jüdische Synagoge an der Bahnhofstraße 

 

Leer

9. November, ab 18 Uhr: Gedenkveranstaltung der Stadt Leer in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Ostfriesland e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Leer. Treffpunkt: Synagogengedenkplatz am Bummert, anschließend um 19 Uhr Gottesdienst in der Baptistenkirche Leer, Ubbo-Emmius-Straße 2

 

Lengerich

9. November, 9.45 Uhr: Gedenkveranstaltung am jüdischen Gedenkstein im Bürgerpark Lengerich (Emsland). Beteiligt sind die katholische und die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Lengerich, das Forum Juden-Christentum Altkreis Lingen, die Oberschule Lengerich sowie die Gemeinde Lengerich. 

 

Lingen

9. November, 18 Uhr: ökumenischer Gottesdienst in der Kreuzkirche, Universitätsplatz 1. Das Gedenken steht unter dem Thema „Jüdisches Leben in Deutschland und in Lingen nach 1945“. Wie erging es den Überlebenden der Shoa – der von den Nationalsozialisten gezielt betriebenen Vernichtung jüdischer Menschen? Im Gottesdienst stellen Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Emsland die Biografien jüdischer Menschen vor, die nach 1945 in Deutschland lebten. Auch Gedichte der jüdischen Schriftstellerin Rose Ausländer, die 1988 in Düsseldorf starb, werden zu hören sein. 

9. November, 19 Uhr: Beim anschließenden Gedenken an der Jüdischen Schule, Jakob-Wolff -Straße, stehen Gustav und Helga Hanauer im Mittelpunkt. Ihre Lebenswege und ihr Leben in Lingen nach 1945 werden nachgezeichnet. 

 

Lübeck

9. November, 14.30 Uhr: Einweihung der Beschilderung an der Gedenkstele zum Todesmarsch am Tremser Teich. Die Gedenkstätte Ahrensbök hat während eines Internationalen Jugendprojektes zwölf Stelen zum Todesmarsch im Jahr 1945 aus den Konzentrationslagern nach Neustadt erarbeitet. Sie stehen entlang der damaligen Wegstrecke. Elf davon wurden bereits ausgestattet mit Informationen zum Todesmarsch und Berichten über Opferschicksale und Zeitzeugen – alles ist per QR-Code abrufbar. Veranstaltungsort: Tremser Teich, Schwartauer Landstraße. Vor Ort gibt es keine Parkmöglichkeiten, bitte ÖPNV nutzen (Bus 1 oder 10, Haltestelle „Tremser Teich“).

9. November, 17 Uhr: Die jüdische Gemeinde gedenkt der dunkelsten Stunde ihrer Geschichte, als ihr Gebetshaus von einem SA-Trupp überfallen und geschändet wurde. Veranstaltungsort: Carlebach-Synagoge, St. Annen-Straße 11-13. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail: gemeinde@jg-luebeck.de. Der Eintritt ist frei, Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen.
Seit 1991 veranstaltet die Hansestadt Lübeck die Gedenk- und Erinnerungsreihe „Zeit des Erinnerns – für die Zukunft“, die vom Engagement verschiedener Lübecker Akteure getragen wird. Das diesjährige Programm finden Sie hier. 
10. November, 18 Uhr: Gottesdienst zum Gedenken an die vier Lübecker Märtyrer in der Krypta Heilig Geist 

 

Meppen

9. November, 19 Uhr: Gedenkveranstaltung am Gedenkstein für die ehemaligen jüdischen Mitbürger (vor der Johannesschule), Am Nagelshof

 

Neuenhaus (Grafschaft)

9. November, 19 Uhr: Gedenkveranstaltung am ehemaligen Standort der Synagoge in der Klinkhammerstraße 

 

Norden

9. November, 18 Uhr: Gedenkfeier des ökumenischen Arbeitskreises Synagogenweg Norden e. V. am Synagogenweg

 

Norderstedt

9. November, 15 Uhr: öffentliche Gedenkstunde mit Kranzniederlegung mit dem Verein Chaverim – Freundschaft mit Israel und der Stadt Norderstedt. Veranstaltungsort: KZ Gedenkstätte Wittmoor, Fuchsmoorweg

 

Nordhorn

6. November, 14 bis 17 Uhr: Das Kirchenschiff Nordhorn lädt zusammen mit dem Forum Juden-Christen zum Putzen von Stolpersteinen ein – als Einzelperson oder in kleinen Gruppen, mit der Familie oder Nachbarschaft, mit Freunden, dem Chor oder der Schulklasse. Die Putzmaterialien und weitere Hinweise gibt es im Kirchenschiff, Burgstraße 10. Anschließend wird zu Kaffee, Tee und Kuchen eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

7. November, 19.30 Uhr: „Shalom – Kirche trifft Synagoge: ein musikalischer jüdisch-christlicher Dialog“ mit S. Kalinowsky (Viola) und Torsten Laux (Orgel). In Kooperation von Forum Juden/Christen mit Katholischer Kirche und Kirchenmusik St. Augustinus Nordhorn. Veranstaltungsort: Kirche St. Augustinus, Burgstraße

9. November, 9 bis 15 Uhr: Projekttag „Jüdisches Leben in Deutschland“ im Evangelischen Gymnasium Nordhorn (EGN). 17 Uhr: Gedenken zur Pogromnacht 1938 mit Schülern des EGN und dem (neuen) Bürgermeister der Stadt Nordhorn in der evangelisch-lutherischen Kreuzkirche in der Jahnstraße. Anschließend Kranzniederlegung im Schwarzen Garten

 

Synagoge Osnabrück früher
Auch die alte Synagoge in Osnabrück wurde in der Pogromnacht 1938 zerstört. Foto: Sammlung Ordelheide Osnabrück

Osnabrück

8. November, 11.30 Uhr: Begleitend zur Uraufführung der gleichnamigen Oper findet im Theater am Domhof die Matinee „Peter van Pels“ statt. Peter van Pels war der Junge aus Osnabrück, in den sich Anne Frank im Amsterdamer Versteck verliebte und der mit nur 18 Jahren im Konzentrationslager Mauthausen starb. 

9. November, 16.30 Uhr: Gedenkveranstaltung in der Aula des Schlosses Osnabrück, Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums „In der Wüste“ präsentieren ein szenisches Spiel mit musikalischer Begleitung mit dem Titel „Nie wieder ist jetzt!“ Im Mittelpunkt stehen die Geschichte der Ausgrenzung, offenen Verfolgung und schließlich Vernichtung der Jüdinnen und Juden, unter anderem am Beispiel des Osnabrückers Peter van Pels. Anmeldung: Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück, Telefon 05 41/3 23 24 62, oder per Mail: friedenskultur@osnabrueck.de 

9. November gegen 17.45 Uhr: Gedenkgang zum Ort der zerstörten Synagoge an der Alten-Synagogen-Straße mit Kranzniederlegung am Mahnmal „Alte Synagoge“ 

16. November, 18.30 Uhr: Vortrag von Matthias Middelberg und Melissa Müller über das Leben von Janette Blitz, einer Schulfreundin von Anne Frank, und Camilla Spira, einer Berliner Schauspielerin. Ihre Schicksale sind verbunden durch den Juristen Hans Calmeyer, der in der NS-Besatzungsverwaltung in Den Haag über „rassische Zweifelsfälle“ entscheiden sollte. Im Fall Spira entschied er positiv, im Fall Blitz negativ. Es geht um die Frage: Warum entschied Calmeyer die Fälle anders? Veranstaltungsort: VHS Osnabrück. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und zu weiteren Vorträgen, Konzerten oder auch Führungen sind dem Gesamtprogramm zu entnehmen.

 

Ostercappeln

9. November, 17 Uhr: Gedenkveranstaltung in der katholischen St. Lambertikirche, Kirchplatz 5, verbunden mit einem Gedenken an den Stelen. In diesem Jahr steht die Geschichte der jüdischen Familie Stern, eine von drei Großfamilien in Ostercappeln, im Mittelpunkt. 

 

Papenburg

9. November, 18 Uhr: Gedenkfeier am Gedenkstein vor der Sparkasse am Hauptkanal links 63 (ehemaliger Standort der Synagoge), gestaltet von Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Papenburg. 

 

Rendsburg

9. November, 18 Uhr: Mit ihrem Konzertprogramm „Eisnacht“ widmen sich die Mezzosopranistin Pia Viola Buchert und die Pianistin Tatjana Dravenau den Werken jüdischer Komponistinnen und Komponisten, deren Lebenswege durch die nationalsozialistische Verfolgung tiefgreifend verändert wurden. Veranstaltungsort: Jüdisches Museum, Landesmuseum Schleswig-Holstein, Anmeldung empfohlen unter Telefon 0 43 31/44 04 30 oder E-Mail: service@landesmuseen.sh 

 

Rostock

9. November, 17.45 bis 18.15: Der Klang der Denksteine – eine politisch-künstlerische Aktion Rostocker Bürger zum Gedenken an die Pogromnacht 1938 und den Holocaust. An den Denksteinen sind kurze Konzerte zu hören und Informationen zu den Menschen, derer gedacht wird. Gemeinsam mit weiteren Orten: Schwaan, Jena, Gera, Weimar, Bad Köstritz, Naumburg. Details: www.max-samuel-haus.de

10. November, 9.30 bis 11 Uhr: Andacht mit anschließendem Spaziergang zur Stele in der Augustenstraße. Treffpunkt am ehemaligen jüdischen Friedhof im Lindenpark, Details gibt es hier.

 

Schüttdorf

9. November, 17 Uhr: Gedenkveranstaltung am Gedenkstein in der Föhnstraße vor dem Verwaltungsgebäude des Rathauses

 

Sögel

9. November, 10 Uhr: Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die verfolgten und ermordeten Sögeler Juden und die Zerstörung der Sögeler Synagoge in der Aula des Hümmling-Gymnasiums, Schlaunallee 10 

 

Twistringen

9. November, 16 Uhr: „Mit Alwine auf jüdischen Spuren in Twistringen“. Hedwig Harms zeigt als „Alwine“ Stationen jüdischen Lebens in Twistringen. Treffpunkt: Centralplatz. Weitere Infos bei Hedwig Harms, Telefon 0 42 43/24 16. Eine Anmeldung ist erwünscht im Rathaus unter Telefon 0 42 43/41 30. Die Führung ist kostenlos. 

9. November, 18.30 Uhr: Unvergessen: Erinnerung an das Leben jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, an die Schrecken und grausamen Folgen der Reichspogromnacht 1938. Treffpunkt an der Gedenktafel der Twistringer Synagoge in der Bachstraße

 

Weener

9. November, 18 Uhr: Gedenken an die Reichspogromnacht mit Kranzniederlegung am Ort der früheren Synagoge. Heute befindet sich dort ein Begegnungszentrum jüdischen Lebens. 

 

Werlte

9. November, 17 Uhr: Gedenkveranstaltung auf dem Samuel-Jacobs-Platz (vor dem Bibelgarten). Die Gedenkfeier wird von Schülerinnen und Schülern der Albert-Trautmann-Schule und des Gymnasiums Werlte gestaltet.

Predigthilfe und Materialien für die Gemeinden zum 9. November 2026/27. Januar 2027 der Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste

Die Termine für die Gedenkveranstaltungen wurden freundlicherweise zusammengestellt von Pax Christi, Regionalverband Osnabrück/Hamburg.