Pawel Nowak aus Bremen ist zurück

Priester sammelt für Trauerland

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Ein Mann fährt auf einem Rennrad
Nachweis

Foto: Team Pawel Nowak

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Der katholische Pastor Pawel Nowak auf seinem Rennrad

Der gemeinnützige Verein Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche freut sich über den Zuspruch, den die Spendenaktion des katholischen Bremer Pastors Pawel Nowak erfahren hat. Seine Teilnahme am Ultracycling-Rennen Race across America (RAAM) verband er mit dem Aufruf, für trauernde Kinder und Jugendliche zu spenden: Rund 7700 Euro kamen dabei zusammen.

Von Kalifornien bis an die Ostküste der USA mit dem Rad, 4800 Kilometer sowie 52.000 Höhenmeter innerhalb von zwölf Tagen quasi ohne Schlaf und dabei Spenden sammeln für einen guten Zweck: Dass so ein Vorhaben überhaupt möglich ist, konnten die Verantwortlichen von Trauerland kaum fassen, als im vergangenen Winter die Anfrage von Pawel Nowak, Pastor aus Bremen-Nord, kam. Der begeisterte Hobby-Ultracyclist hatte sich für das Race across America (RAAM) qualifiziert und wollte seine Teilnahme nutzen, um etwas Gutes für Kinder in schweren Lebenslagen zu bewirken. 

„Erst einmal sind wir froh, dass Pawel Nowak gesund im Ziel angekommen ist. Was für ein Engagement: diese körperliche und mentale Herausforderung mit Hitze, Kälte und kein Schlaf“, sagt Trauerland-Gründerin Beate Alefeld-Gerges. „Ich finde es unglaublich beeindruckend, dass sich jemand so auf den Weg macht, um etwas Positives für andere zu erreichen und danke Pawel Nowak von Herzen.“ Pawel Nowak kam als Siebter von 17 Fahrern in der Solo-Kategorie des Rennens ins Ziel. 7700 Euro kamen bei dieser ungewöhnlichen Benefizaktion für den überwiegend spendenfinanzierten Verein zusammen. 

„Es ging für mich nicht um die Platzierung, sondern darum, dass ich gut und heil im Ziel ankomme und viele Menschen von Trauerlands Arbeit erfahren“, resümiert Pawel Nowak. „Es war sehr herausfordernd. Das schwierigste war für mich der Schlafmangel.“ Begleitet wurde sein Abenteuer von einem siebenköpfigen Team, das ihn unterstützte und auch Social-Media-Nachrichten von mitfiebernden Spendern übermittelte. „Ich bin positiv überrascht davon, wie viele Menschen mein Rennen mit Neugier verfolgt haben – vielen Dank dafür“, sagt Nowak. „Ich würde mich freuen, wenn auch jetzt nach dem Rennen noch mehr Euro auf dem Konto meiner Spendenaktion für trauernde Kinder und Jugendliche landen.“ 

Weitere Informationen zu Pastor Nowaks Spendenaktion finden Sie hier.