Studie zum geistlichen Missbrauch wird am 25. September präsentiert

Uni Münster stellt Ergebnisse vor

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Eine Anordnung verschiedener Zeitungsartikel
Nachweis

Foto: Matthias Petersen

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Das Layout änderte sich, der Inhalt blieb gleich: Der Kirchenbote hat schon oft über Machtmissbrauch in der „Christusgemeinschaft“ geschrieben.

Am 25. September 2026 wird die wissenschaftliche Studie „Geistlicher Missbrauch in Geistlichen Gemeinschaften“ veröffentlicht. Die Untersuchung wurde von der Universität Münster im Auftrag der Bistümer Osnabrück und Münster, des Ordens der Thuiner Franziskanerinnen sowie der Deutschen Bischofskonferenz durchgeführt.

Im Rahmen der Studie wurde untersucht, wie geistlicher Missbrauch entstehen kann, welche Strukturen und Dynamiken ihn begünstigen und welche Konsequenzen sich daraus für Kirche und Ordensleben ergeben. Ziel ist es unter anderem, Erkenntnisse für eine wirksame Prävention zu gewinnen. Im Fokus der Untersuchung liegen unter anderem Erfahrungen mit der sogenannten „Christusgemeinschaft“, die seit den 1980er Jahren im Bistum Osnabrück aktiv war. Detaillierte Informationen zum Projekt gibt es hier auf der Internetseite der Universität: https://www.uni-muenster.de/FB2/gm_projekt/

Die Ergebnisse der Studie werden am 25. September um 16.30 Uhr in der Aula des Schlosses in Münster vorgestellt. Zusätzlich wird die Veranstaltung digital übertragen. Hier geht es zum Livestream: https://youtube.com/live/FuTBh4hp6BU

Da es sich um eine unabhängige Studie handelt, haben auch die Auftraggeber vor der Veröffentlichung keinen Einblick in die Ergebnisse. Sie müssen die Studie zunächst selbst lesen und können deswegen noch nicht direkt Stellung dazu nehmen oder konkrete Schlüsse daraus ziehen. Die Bistümer Osnabrück und Münster werden sich aber am 5. Oktober um 10 Uhr gemeinsam mit dem Orden der Thuiner Franziskanerinnen und der Deutschen Bischofskonferenz im Rahmen einer Pressekonferenz in Münster ausführlich zu den Studienergebnissen äußern.

Auf der Internetseite des Bistums Osnabrück gibt es grundlegende und aktuelle Informationen zum Thema, u.a. Antworten auf häufig gestellte Fragen zu geistlichem Missbrauch: https://bistum-osnabrueck.de/schutzprozess-bistum-osnabrueck

Darüber hinaus wird in den Tagen rund um die Veröffentlichung der Studie eine Telefon-Hotline eingerichtet, um allen Interessierten die Möglichkeit zum Gespräch anzubieten. Das Bitum teilte mit, dass Anrufe von seelsorglich und beraterisch erfahrenen Personen entgegengenommen werden. Die Nummer und weitere detaillierte Informationen finden Sie hier: https://bistum-osnabrueck.de/telefon-hotline-geistlicher-missbrauch

Betroffene können sich auch an die unabhängigen Ansprechpersonen wenden: https://bistum-osnabrueck.de/unabhangige-ansprechpersonen

(bpo/kb)