Termine, Veranstaltungen und Meldungen aus dem Erzbistum Hamburg

Aktuelles in Kürze

Erzbistum Hamburg

Alterzbischof Thissen ist seit 25 Jahren Bischof 

Bischöfe
Auszug nach dem festlichen Pontifikalamt am Pfingstsonntag. Alterzbischof Werner Thissen (2. v. links) feierte das silberne Bischofsjubiläum, vor ihm geht der Dominikanerpater Karl Meyer. Foto: Andreas Hüser

Hamburg. Alterzbischof Werner Thissen hat am Pfingstsonntag in Hamburg sein 25-jähriges Bischofsweihe-Jubiläum gefeiert. Am 24. Mai 1999, einem Pfingstmontag, war er in seinem Heimatbistum Münster zum Bischof geweiht worden. Als Weihbischof blieb Werner Thissen noch gut drei Jahre in Münster. Dann wurde er (von 2003–2014) Erzbischof von Hamburg. „Wir wollen Dank sagen für diese 25 Jahre“, sagte der Nachfolger des Jubilars, Erzbischof Stefan Heße, zu Beginn des Pontifikalamtes zu Pfingsten im Mariendom. Zehn Jahre davon habe Erzbischof Thissen schon im Ruhestand verbracht, aber tatsächlich noch in vielen Aufgaben tätig. Von der aktiven Zeit sei die Seligsprechung der Lübecker Märtyrer 2011 hervorzuheben. Das Foto, auf dem Erzbischof Thissen während der Feier in Lübeck die römische Urkunde präsentiert, spreche für sich: „Das ist ein echter Thissen – der die Dinge hoch hält, seinen Glauben bekennt, ihn verkündet oder auch heraus-singt!“ Seine Predigt stellte Erzbischof Heße unter das bischöfliche Leitwort seines Vorgängers: „In Christo nova creatura“ – neue Schöpfung in Christus (2 Korinther 5,17: Wenn jemand in Christus ist, ist er eine neue Schöpfung). Die ganze Kirche, so Erzbischof Heße, ist nicht nur eine Schöpfung des Geistes, sondern ein „atmendes System“. „Und das heißt, dass sie sich verändert.“ Eine neue Sprache, von der im Pfingstbericht die Rede ist, ist „Verständigung. Jeder spricht eine andere Sprache und man versteht sich doch.“ In Kirche und Gesellschaft, wo man derzeit oft in der eigenen „Blase“ gefangen sei, sei diese Verständigung wichtig. „Wir brauchen dringend ein neues Sprachwunder.“   


Eingangs des Gottesdienstes sprach Erzbischof Heße auch die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche an. Im Gutachten des Bistums Münster wurden auch dem ehemaligen Münsteraner Generalvikar und Weihbischof Werner Thissen Versäumnisse bescheinigt. „Du hast das benannt und um Entschuldigung gebeten“, sagte Erzbischof Heße zu seinem Vorgänger. Man dürfe das Thema heute nicht wegdrücken. „Das sind wir den Opfern des sexuellen Missbrauchs schuldig.“ Erzbischof Heße weiter: „Die Kirche ist nicht das ,Haus voll Glorie‘ – leider oder Gott sei Dank. Sie ist aber das Haus des Heiligen Geistes. Das gibt uns die Kraft, mit Verwundungen umzugehen.“ Nach der Feier nutzten viele Weggefährten bei einem Empfang die Gelegenheit, dem Alterzbischof zum „silbernen“ Bischofsweihe zu gratulieren. (ahü)
 

Frauen rufen zur Wahl auf

Plakat Europawahl 2024Hamburg. “Wählt! Damit weibliche Interessen vorangebracht werden“. In einer Plakataktion mit drei verschiedenen Plakaten rufen das Frauenforum des Erzbistums Hamburg, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands und der Sozialdienst katholischer Frauen zur Teilnahme an der Europawahl auf. Die Europawahl am 9. Juni gilt als richtungsweisend – auch wegen der wachsenden antidemokratischen Tendenzen in Europa. (nkz)

 

 

 

Pilgerweg Lübeck 

Lübeck. Auf den Spuren der Lübecker Märtyrer können alle Interessierten am Samstag, 29. Juni nach Lübeck pilgern. Erzbischof Dr. Stefan Heße lädt in diesem Jahr erstmalig dazu ein, sich auf den Weg in die Hansestadt zu machen. Das Erzbistum veranstaltet mit der Pfarrei zu den Lübecker Märtyrern und der Stiftung Lübecker Märtyrer den Pilgerweg Lübeck 2024. Dabei steht das Gedenken an die vier Lübecker Märtyrer im Mittelpunkt. So soll künftig in jedem Jahr, am Samstag nach dem 25. Juni, dem Gedenktag an die Verurteilung der Geistlichen ein gemeinsames Pilgern stattfinden. In diesem Jahr finden unterschiedliche Touren statt, zu Fuß oder mit dem Rad, außerdem ist es möglich, sich in eigenen Gruppen auf den Weg zu machen. Auch ein Pilgerspaziergang in Lübeck für Familien für Kinder wird angeboten. Ziel der Pilgerwege ist am Samstag, 29. Juni die Propsteikirche und die Gedenkstätte auf der Parade in Lübeck. Dort feiern alle eine Pilgermesse mit Erzbischof Stefan, außerdem gibt es Führungen durch die Propsteikirche Herz Jesu und die Gedenkstätte, Kaffee und Kuchen, Gespräch, musikalische Impulse und die Möglichkeit zur Beichte. Das gesamte Programm ist im Internet zu finden, unter www.erzbistum-hamburg.de/pilgern. Eine Anmeldung zu den einzelnen Touren ist noch bis 15. Juni möglich. (nkz)


Erwachsenenfirmung im St. Marien-Dom
 

Foto: Marcus Vogel

Hamburg. Am Pfingstmontag, 20. Mai, empfingen 32 Erwachsene im St. Marien-Dom zu Hamburg durch Erzbischof Stefan Heße das Sakrament der Firmung. Sie kommen aus verschiedenen Gemeinden des Erzbistums, etwa aus der Studierendengemeinde in Kiel, der englisch- und der spanischsprachigen Gemeinde in Hamburg. Die getauften Christen zwischen 18 und 70 Jahren haben sich auf dieses Sakrament vorbereitet. In der Firmung wird ihre bewusste Entscheidung, im katholischen Glauben leben zu wollen, bekräftigt. Die besondere musikalische Gestaltung durch den Chor „vox cathedralis“ unter der Leitung von Domkantor Ulrich Cordes trug zur gelungen Gestaltung der Feier bei. (nkz) 

 

Erzbischof: Das Grundgesetz hat Parallelen zum Glauben – und zum Fußball 

Hamburg. Zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai hat Erzbischof Stefan Heße das Zusammenleben in Deutschland mit dem Fußballsport verglichen. „Was viele von uns am Fußball so begeistert, ist auch wichtig für unsere Demokratie", schrieb Heße in einem Brief an seine Gläubigen, den das Bistum am Dienstag veröffentlichte. Teamgeist, Rücksichtnahme und alles zu geben, das seien Kernelemente des Fußballs. Genau auf diese Grundlagen käme es auch für das Zusammenleben in Deutschland an.

Außerdem erklärte Heße sich in seinem Brief dankbar für die Verfassung. "Das Grundgesetz spiegelt einen zentralen Wert meines christlichen Glaubens wider: Jeder Mensch verdient, allein weil er Mensch ist, ein uneingeschränktes Ja", so Heße. Die Verfassung sei mehr als ein Gesetz. Sie gebe eine Vision für das Zusammenleben, auch für Europa.

Laut Heße sind zudem die im Grundgesetz garantierte Achtung der Menschenwürde oder Gleichberechtigung in der Welt keine Selbstverständlichkeit. "Diese Werte sind ein Schatz, den es zu bewahren und zu leben gilt", so der Erzbischof. Dafür seien Politik, Rechtsprechung, aber auch die Menschen in ihrem täglichen Miteinander gefordert.

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wurde am 23. Mai 1949 erlassen und trat zum 24. Mai in Kraft. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 wurde es laut Präambel die Verfassung des gesamten Deutschen Volkes. (nkz)

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Mecklenburg

Ehrenamt für die Polizeiseelsorge

Rostock. Die katholische Polizeiseelsorge in Mecklenburg-Vorpommern sucht nach Ehrenamtlichen. Angesprochen sind Katholiken ab 30 Jahren, die bereit sind die Einsatzkräfte der Landespolizei zu unterstützen. Das Aufgabenfeld ist klar umrissen und an eine Dienststelle nahe des Wohnortes gekoppelt. Die Ehrenamtlichen sollten psychisch belastbar sein und Berufserfahrung aus dem pädagogischen, sozialen oder medizinischen Bereich mitbringen. Eine Kontaktaufnahme ist bis 31. Mai möglich, bei der katholischen Seelsorgerin in der Landespolizei M-V Christina Innemann unter Tel. 0151 54013144 und E-Mail christina.Innemann@polmv.de. (nkz)


„Es ist nicht egal…“ - Benefizkonzert für die Ukraine

Dreilützow. Das Schloss Dreilützow lädt am Sonntag, 2. Juni zu einem Benefizkonzert für die Ukraine ein. Das Konzert beginnt um 16 Uhr im Treibhaus, Am Schloßpark 10. Es spielen Serhij Kovalov, ein Pianist aus der Ukraine und der Cellist Tobija Harders. Nach dem Konzert wird um Spenden für Hilfsorganisationen gebeten, die sich um ein kulturelles Leben in der Ukraine kümmern. Für einen Gesprächsaustausch ist Oksana Schorlemmer vom ukrainisch-deutschen Verein „NordHaus e.V.“ zu Gast. Anmeldung unter E-Mail kontakt@schloss-dreiluetzow.de  oder Tel.: 038852 50154. (nkz)
 

Präventionsschulung für Ehrenamtliche

Schwerin. Die Pfarrei St. Anna in Schwerin lädt zu einer Präventionsschulung für Ehrenamtliche am Samstag, 15. Juni nach Schwerin ein. Die Schulung findet von 9 bis 16.30 Uhr im Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstraße 26 statt. Referentin ist Daniela Frese-Ihde. Die Kosten für die Fortbildung übernimmt das Erzbistum Hamburg. Anmeldungen sind bis Samstag, 1. Juni möglich, bei Gemeindereferentin Anna Romberg unter E-Mail gemeindereferentin@pfarrei-sankt-anna.de oder Tel. 0174/5851050. (nkz)
 

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Schleswig-Holstein


Pilgernd durch den Wald 

Foto: Dirk Parchmann

Schwarzenbek. Am 11. Mai pilgerten wieder Gläubige aus den unterschiedlichen christlichen Gemeinden in Schwarzenbek, diesmal von der Neuapostolischen Kirche Gemeinde Schwarzenbek. Die Strecke führte bei fantastischem Wetter durch den Sachsenwald. 

Bei den Teilnehmern waren auch wieder dabei Bernd Münchow und Ute Pokoiewski, Evangelisch-Luth. Kirchengemeinde Schwarzenbek sowie Markus Wolter, Neuapostolische Kirche Gemeinde Schwarzenbek, Lasse Stribrny, Freie evangelische Gemeinde Schwarzenbek und Dirk Parchmann, Sprecher Gemeindeteam Katholische Gemeinde Schwarzenbek.

Auf der etwa acht Kilometer langen Strecke wurden von den einzelnen Gemeinden kurze Impulse gegben: „Gott für die Schöpfung danken!“, „Jesus als Freund auf meinem Weg“, „Was kann ich beim Pilgern finden?“, „Was kann ich auf diesem Weg für mich mitnehmen?“, „Geschichte und Hintergründe zum Pilgern“. 

Der Abschluss erfolgte bei der Neuapostolischen Kirche Gemeinde Schwarzenbek mit einem Gebet und Imbiss unter der Eiche im Kirchengarten. (Dirk Parchmann)
 

SkF Eutin: Weiter mit neuem Vorstand  

Gabriele Appel, Bianca Wehner, Gerlinde Kröger. Foto: SkF

Eutin. Einige Zeit war unsicher, ob für den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Eutin ein neuer Vorstand gefunden werden würde. Nur so konnte der Verein erhalten bleiben, der die Eutiner Beratungsstelle für Frauen, Familien und Schwangere betreibt. 

„Wir lassen dieses Schiff nicht untergehen, gemeinsam machen wir einen großen Unterschied und sind ein Leuchtturm für den gesamten Nordkreis“, sagte Gabriele Appel. Die langjährige Verwaltungschefin des Vereins wurde in der Jahreshauptversammlung am 22. April zur neuen ehrenamtlichen Vorsitzenden gewählt. Dem Vorstand gehören ferner Gerlinde Kröger und Bianca Wehner an. Für den scheidenden Vorstand gab es Auszeichnungen: Für jahrelange Vorstandsarbeit erhielten Sabine Bernd Meyer und Roswitha Fleischer eine Ehrenurkunde des SkF. Wilhelmine Stock, die 12 Jahr lang im Vorstand tätig war, erhielt die höchste Auszeichnung des Vereins, einen Kristall.

Der Schwerpunkt des Eutiner SkF-Vereins liegt in der Unterstützung schwangerer Frauen und ihrer Familien - zum Beispiel bei Antragsstellungen wie dem Elterngeldantrag, Kostenübernahme des Verhütungsmittelfonds des Kreises und Hilfen der Bundesstiftung „Mutter und Kind-Schutz des ungeborenen Lebens“. Außerdem organisieren die ehrenamtlich arbeitenden Damen des SKF Eutin e. V. die „Stramplerkiste“, ein kleines Baby- und Kleinkind Secondhandlädchen. Dank zahlreicher Spenden von Baby- und Kleinkindsachen und dem Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen können diese Dinge zu „Minipreisen“ gekauft werden. 

Der Verein weist darauf hin: Jede Dame, die im Verein mitwirken möchte, oder auch nur stilles Vereinsmitglied sein möchte, ist herzlich Willkommen. Das ist unabhängig von der Konfession. (nkz)


Lebenslang für Attentäter 

Itzehoe. Lebenslängliche Haft wegen Mordes, so lautet das Urteil des Landgerichts Itzehoe gegen den Attentäter von Brokstedt. Der 34-jährige Ibrahim A. hatte am 25. Januar 2023 in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg eine 17-jährige und einen 19-jährigen mit einem Messer erstochen.Die 17-jährige Ann-Marie war in ihrer katholischen Gemeinde aktiv und begeisterte Messdienerin. Nach dem Attentat gab es in Neumünster eine große Trauerfeier mit Ministerpräsident und Bischöfen. (nkz)


Gottesdienst für Mensch und Tier 

Bad Bramstedt. „Tiere als Helfer“ – unter diesem Motto findet am Samstag, 1. Juni um 11 Uhr in Bad Bramstedt ein ökumenischer Gottesdienst statt. Eingeladen sind alle Tierfreunde, auch gerne mit ihrem Tier. Pastorin Petra Fenske von der evangelischen Kirche sowie Sabine Schilling und Pfarrer Berthold Bonekamp von der katholischen Kirche gestalten den Gottesdienst. Es werden dabei auch Menschen von ihrer Arbeit mit Hunden berichten, etwa mit Besuchshunden oder Suchhunden. Der Gottesdienst findet im Garten am Gemeindehaus Schlüskamp 1 in Bad Bramstedt statt. (nkz)

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Hamburg


20 Jahre Hilfe für frischgebackene Eltern 

20 Jahre Unterstützung für Babyeltern in Barmbek/Uhlenhorst. Zur Feier kam auch die Erfinderin von „Wellcome“, Rose Volz-Schmidt (3. v. links). Foto: privat/SkF

„Wellcome“, so lautet der Name eines Sozialunternehmens, das mit Hilfe von Ehrenamtlichen das Leben für junge Eltern im ersten Lebensjahr ihres Kindes leichter macht. 220 „Wellcome-Stützpunkte“ gibt es. „Wellcome“ in Barmbek/Uhlenhorst wird von der Katholischen Familienbildungsstätte getragen. Der Stützpunkt hat jetzt sein 20 jähriges Bestehen gefeiert. 

In diesen Jahren wurden mehr als 300 Familien nach der Geburt durch ehrenamtliche „Wellcome -Engel“ im Stadtteil unterstützt. Bei der Jubiläumsfeier am 25. April berichtete die Wellcome-Gründerin Rose Volz-Schmidt über die Anfänge von wellcome und die Herausforderungen in den Folgejahren. André Burke (Pastorale Dienststelle) zeigte sich besonders beeindruckt vom Engagement der Ehrenamtlichen, die in den zurückliegenden 20 Jahren die Familien mit insgesamt über 7.000 Stunden ehrenamtlich unterstützt haben. Und auch die Familien schilderten eindrücklich ihre Situation und die wertvolle Unterstützung durch das Projekt. (nkz)

Starke Frauen beim SkF

Die neue Doppelspitze des SKF Hamburg: Andrea Hniopek (links) und Angelika Müseler.
Foto: Sozialdienst katholischer Frauen Hamburg

Der SkF e.V. Hamburg hat nun eine Doppelspitze. Andrea Hniopek und Angelika Müseler übernehmen die Geschäftsführung des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Hamburg. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Geschäftsführer Holm Moser übernehmen zwei erfahrene Frauen die Leitung des Vereins. Sozialarbeiterin Andrea Hniopek ist ab Juli für den pädagogischen Bereich zuständig, sie war zuletzt 12 Jahre beim Caritasverband für das Erzbistum tätig. Angelika Müseler leitet ab sofort mit 20 Jahren Erfahrung den kaufmännischen Bereich. Benta Rohla scheidet hingegen aus eigenem Wunsch aus. Der SkF hat insgesamt neun Dienste und Einrichtungen. Zu den Kernaktivitäten des SkF gehört die Arbeit der beiden Beratungsstellen für Frauen, Familien und Schwangere in Hamburg.

Angelika Müseler hat zum 15. Mai ihre neue Aufgabe übernommen. Sie sagt: „Seit einem Vierteljahrhundert setze ich mich in meinem jeweiligen Umfeld für die Stärkung von Frauen ein. Ich freue mich sehr, dass ich alles, was ich kann und weiß, jetzt sinnstiftend im Sozialdienst katholischer Frauen einsetzen darf, der sich seit mehr als 100 Jahren diesem Ziel widmet.“

Andrea Hniopek wird zum 1. Juli ihr Amt antreten. „Der SkF Hamburg hat einen hervorragenden Ruf in der sozialen Landschaft der Hansestadt“, meint sie. „Gemeinsam mit Angelika Müseler und dem gesamten Team werden wir alles dafür tun, dass die Beratungsstellen und Einrichtungen auch in Zukunft verlässliche und kompetente Anlaufstellen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen bleiben.“ (nkz)
 

Ehemaligentreffen der Hochschulgemeinde

Foto: KHG Hamburg/privat

„Am Pfingstwochenende trafen sich acht Familien von Ehemaligen der Hochschulgemeinde Hamburg, insgesamt 34 Personen, zu gemeinsamen erlebnisreichen Tagen in der Nähe von Duderstadt. Die Hochschulgemeinde veranstaltet in regelmäßigen Abständen Ehemaligentreffen. Dabei kam der Wunsch auf, einmal ein Wochenende für Familien zu veranstalten. Vertreten waren Hamburger Studenten aus den Jahrgängen 2002 bis 2021. 
Auf dem Programm standen viele Abenteuer für die Kinder, aber auch das gemeinsame Singen und die Feier des Pfingstgottesdienstes. 

Besonders wichtig war für die Familien der Austausch über gemeinsame KHG-Erinnerungen und die aktuellen Kirchenerfahrungen an den jeweiligen Wohnorten. „Hierbei wird deutlich, dass es nicht immer leicht ist, nach der KHG-Zeit einen geeigneten Ort zu finden, wo lebendiger Glaube erlebbar ist“, so der Eindruck von Pater Thomas Ferencik, dem heutigen Studentenseelsorger. (nkz)
 

Orgelklänge wie im Vatikan

Der Titular-Organist emeritus der Päpstlichen Liturgie und der Päpstlichen Musikkapelle „Sistina“, Vatikan Maestro Juan Paradell Solé ist am Freitag, 31. Mai in der Pfarrei St. Sophien in Hamburg-Barmbek zu Gast. Der emeritierte Titular-Organist spielt an der Orgel Werke von Fray Cristobal, Bret, Michel, Bach, Vivaldi, Mozart und Rameau. Es wird um Spenden gebeten. Beginn ist um 20 Uhr in St. Sophien, Weidestraße, Ecke Elsastraße. (nkz)