Unbeschwert und fröhlich

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Einen grandiosen Zirkusnachmittag gestalten die Kinder und Jugendlichen des Schulcircus „Holterdipolter“ der Peter-Pan-Schule.
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Foto: Dekanat Wolfsburg/Darius Simka

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Einen grandiosen Zirkusnachmittag gestalten die Kinder und Jugendlichen des Schulcircus „Holterdipolter“ der Peter-Pan-Schule.

Mit einem Gottesdienst im Zirkuszelt endete im Dekanat Wolfsburg das Projekt „Himmelszelt“. Eine Woche lang wurde auf der Wiese vor St. Bernward gebetet, gesungen, gefeiert und sich als Stadtgesellschaft begegnet. „Es war toll“, sagt Gemeindereferentin Antonia Przybilski vom Projekt-Team.

Das „Himmelszelt“ bestand aus vielen Programmpunkten, für jede Generation war was dabei. Warum dieses Projekt und was wollten Sie damit erreichen?

Das Projekt „Himmelszelt“ gab es in Wolfsburg ja schon 2016 und 2018. An die guten Erfahrungen aus diesen beiden Jahren wollte das Himmelszelt 2023 nach Corona anknüpfen. Das Himmelszelt soll ein Experimentierraum sein, ein Ort, der plakativ ist und sich etwas aus dem kirchlichen Alltag heraushebt. Das Himmelszelt soll ein Begegnungsort sein, für Menschen aus den verschiedenen Gemeinden in und um Wolfsburg, für ökumenische Kontakte, für Menschen aus dem Stadtteil. Ich bin der Ansicht, das ist sehr gut gelungen.

Was waren für Sie die Highlights der vergangenen Woche? Und haben die Menschen im Dekanat das „Himmelszelt“ angenommen?

Das Himmelszelt bestand aus vielen Highlights. Die täglichen Abendgebete und die beiden Sonntagsgottesdienste im Zirkuszelt sind vielen Menschen wichtig gewesen, sie waren von verschiedenen Gruppen gestaltet und handelten „Von der Freiheit …“.
Meine Lieblingsveranstaltung war die Show des Schulcircus „Holterdipolter“ der Peter-Pan-Schule, einer Förderschule in der Nachbarschaft. Es war ein grandioser Zirkus-Vormittag mit mehr als 300 staunenden Kindern und Jugendlichen.
Auch der Preacher-Slam gehört zu den Highlights. Fünf Personen traten mit ihren Predigten zum Thema „Gesegnet mit der Freiheit des Himmels“ vor ein dankbares und kritisches Publikum, außerdem musizierte die Wolfsburger Irish-Folk-Band „Narild Fellows“.
Das Himmelszelt wurde vor allem von Besuchern aus Wolfsburg und dem Umland, jedoch auch von Personen aus der gesamten Region angenommen.

Was bleibt vom „Himmelszelt“, welche Impulse sollen jetzt im Alltag weitertragen?

Wir als Himmelszelt-Team hoffen, dass das Projekt alle Besucher inspiriert und gestärkt hat. Wir sind sehr beeindruckt, dass sich so viele Menschen beim Himmelszelt engagiert oder es besucht haben. Es ist auch schön zu sehen, wie viele Unterstützer das Himmelszelt hatte, und wie viele Kooperationen zu anderen Institutionen intensiviert werden konnten. Welche Impulse weitertragen, wird sich zeigen. Es wäre schön, wenn die Unbeschwertheit und Fröhlichkeit des Himmelszelts nachwirkt.
Interview: Edmund Deppe