Digitales Angebot des Bistums an Heilig Abend

Gemeinschaft am Bildschirm

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Maik Stenzel Heilig Abend
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Foto: Bistum Osnabrück

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Auch Heilig Abend auf Sendung: Maik Stenzel bietet einen einstündigen Plausch am Bildschirm.

Einen einstündigen Plausch bietet das Bistum Osnabrück an Heilig Abend mit "Couchpastor" Maik Stenzel an. Menschen von überall können sich am Bildschirm austauschen und Gemeinschaft erleben. Sogar aus den USA gab es schon Teilnehmer.

Gemeinschaft, das funktioniert auch virtuell am Bildschirm. Diese Erfahrung macht Pfarrer Maik Stenzel bereits seit einigen Jahren. In der Coronazeit fing der Priester, der auch für das Bistum digitale Formate bespielt, an, sich mit Menschen aus seiner Gemeinde (damals Bad Laer/Remsede) über Facebook am Bildschirm zu treffen – und zwar an seinem Gartenzaun, von wo aus er in die Kamera sprach und sich mit den Menschen, die am Bildschirm zugeschaltet waren, unterhielt. Später tauschte er den Zaun gegen das Gartenfenster, schließlich landete er auf der Couch, von wo aus er regelmäßig beim „Couchplausch“ virtuell Gespräche und Austausch zu vielfältigen Themen anbietet. 

Wir wollen eine unbeschwerte fröhliche Zeit miteinander verbringen.

Und nun auch am Heilig Abend. Bereits zum vierten Mal ist der Priester in diesem Jahr von 19 bis 20 Uhr für die Menschen im Netz erreichbar. Sie können in den Talk sich ein- und ausschalten, wie sie es möchten, einfach nur zuhören oder sich durch schriftliche Beiträge, auf die Maik Stenzel im Laufe des Gesprächs eingeht, aktiv beteiligen. Er sieht in seinem Angebot keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung zu den vielen realen „wunderbaren Treffen“, die vor Ort in den Gemeinden organisiert werden. „Ich glaube, für die Menschen, die das digitale Angebot nutzen, wäre es nichts, sich unter die Leute zu setzen. Bei mir müssen sie sich nicht vorstellen, keinen Smalltalk halten, sich nicht offenbaren. Sie können anonym bleiben und dennoch etwas Gemeinschaft erleben.“ Ganz wichtig ist ihm dabei, achtsam miteinander umzugehen. Stenzel betont: „Wir merken, dass der Umgangston im Netz immer rauer wird und achten deshalb ganz besonders auf ein freundliches Miteinander. Wir wollen eine unbeschwerte fröhliche Zeit miteinander verbringen – ohne Hass und Shitstorm.“

Astrid Fleute

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