Orden
Schwerpunkt: Wie Tiere das Leben im Kloster erleichtern
Foto: Marco Heinen
Hühnerfans: die Schwestern Maria Magdalena und Arockia-Mary Pangiraj.
Die Ziegen im Kloster Osnabrück
„Uns würde viel Lachen fehlen, wenn sie nicht mehr da wären“
Als Stephanie Wienk an diesem Morgen frisches Wasser in die Tränke goss und sich dann abwendete, protestierten die Ziegen mit lautem Gemecker. Sie hatten mehr erwartet. Sie kennen den Rhythmus des Benediktinerinnenklosters in Osnabrück und stehen bereit, wenn sich die Postulantin mit Futtereimer um kurz nach acht der Weide nähert.
Wienk ist mit für die Tiere zuständig. Sie gehört seit Januar als Postulantin zur Gemeinschaft der Benediktinerinnen und möchte Ordensschwester werden.
Um viertel nach acht war es so weit. Als die Reporterin und die Fotografin kamen, gab es endlich Frühstück. Emma, Sybille, Michel und Momo sprangen um die Futterraufe herum. Wienk legte frisches Heu auf und schüttete Gemüsereste aus der Küche in den Trog – Kartoffelschalen und Möhrengrün vom Vortag. Kleingeschnittene Äpfel fütterte sie mit der Hand.
An diesem Morgen waren die Ziegen eher scheu, sie schauten skeptisch auf die Fremden. Damit sie Futter annehmen oder sich streicheln lassen, brauche es manchmal Geduld, sagt Wienk. Dann schnupperte Emma an ihr, die Postulantin berührte ihr Gesicht. Sie strahlte und sagte: „Das ist etwas ganz Besonderes.“
Das Mäh beim Vaterunser
Emma ist etwas über ein Jahr alt und scheu, die ältere schwarz-weiße Sibylle hat sich als Leitziege behauptet. Der kleine Bock Michel und seine Schwester Momo sind im Frühjahr geboren und noch klein. Zusammen grasen sie auf der Weide hinter dem Kloster und halten das Gras und die Brennnesseln kurz. „Wir haben die Tiere wegen der Landschaftspflege“, sagt Wienk. Doch das ist wohl nicht alles. „Ich glaube, uns würde viel Lachen fehlen, wenn sie nicht mehr da wären“, sagt sie. Und erzählt, was die Gemeinschaft beim Morgengebet erlebt hat. Das fand an den heißen Tagen nicht in der Kapelle, sondern auf der Terrasse gegenüber der Weide statt. Während der Vaterunser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“, so berichtet Wienk, sei allmorgendlich ein lautes Mäh zu ihnen herübergeschallt.
„Die Schwestern lieben die Ziegen“, sagt die Postulantin. Manche haben vom Zellenfenster aus einen direkten Blick auf die Weide. Wenn sich einige Schwestern dem Zaun nähern, kommen die Tiere angerannt und hoffen, ein paar Leckerlis zu bekommen. Manchmal bemerkt Wienk, wie Schwestern ihr durchs Fenster beim Füttern zuschauen. Als Momo und Michel zur Welt gekommen waren, lief eine freudestrahlend zu Wienk und sagte: „Du bist Oma geworden! Es sind Zwillinge!“
Die Ziegen sorgen für Gesprächsstoff. „Sie sind schon wieder ausgebrochen“ war ein häufiger Satz in den vergangenen Wochen. Die großen Ziegen haben entdeckt, wie sie über eine Mauer im Stall auf die andere Seite des Zaunes springen können. Mit einer Mitschwester überlegt Wienk nun, wie sie den Ausschlupf wieder abdichten kann. Bis dahin muss sie die Tiere mit Extra-Futter zurück auf die Weide locken.
Unter den Leckerlis sind Abfälle aus der Hostienbäckerei des Klosters besonders beliebt. Auch an diesem Morgen hat Wienk ein paar Reste von Teigplatten und fehlerhafte, nicht verkaufbare Oblaten dabei. „Die bestehen nur aus Mehl und Wasser“, sagt sie, in Maßen seien sie für die Ziegen gut verträglich.
Tiere wie Ziegen oder Schafe gab es schon immer bei den Benediktinerinnen. Sie erinnern Wienk daran, „dass wir nicht allein auf der Welt sind“. Gott habe uns nicht nur Menschen an die Seite gestellt, sagt sie. „Dass wir uns die Natur untertan machen sollen, heißt ja nicht, dass wir die Tiere nur essen sollen. Wir sollen uns auch um sie kümmern.“
// Barbara Dreiling
Die Hühner im Haus Damiano in Kiel
„Sie kommen einfach so, wie sie sind“
Henne Chiara hat gerade keine Zeit für ein Foto. Sie gluckt und will in den Schatten. Da sie sich zuvor schon etwas schüchtern gezeigt hat, schiebt Schwester Arockia-Mary Pangiraj dem Ganzen nun einen Riegel vor – wortwörtlich. Sie blockiert einen Eingang des Hühnerstalls im Garten des Gästeklosters Haus Damiano in Kiel und kann sich so das Huhn greifen, das fortan anstandslos als Model agiert.
Fünf Schwestern, fünf Hennen, so war das gedacht, als das Federvieh vor drei Jahren bei den Franziskanerinnen von Münster St. Mauritz einzog. Für Schwester Maria Magdalena Jardin – die meisten nennen sie Schwester MM – ging ein Traum in Erfüllung. Zu ihrem 50. Geburtstag hatte sie sich Hühner gewünscht. Ein Wunsch, gewachsen, weil ihr Leben in frühen Jahren von zwei Dingen geprägt war: dem Leben im elterlichen Gasthausbetrieb und dem Aufwachsen mit Pferden, Hühnern und Hunden, was sich bei ihr zu einer Schöpfungsverbundenheit entwickelte.
Die Oma im Hühnerstall
„Ich wollte noch einmal da anknüpfen“, sagt die Franziskanerin. „Ohne es zu überhöhen“, das ist ihr wichtig, ging es darum, „in einer ehrlichen Tierhaltung den Hühnern einen Lebensraum zu schaffen hier am Kloster“. Die Tiere erinnern sie an die Zeit, als sie mit ihrer Oma im Hühnerstall saß und die Tiere streichelte.
Gäste gehören im Kloster seit jeher zum Konzept, aber Hühner? Ihre Mitschwestern seien zunächst „aus dem siebten Himmel gefallen“, sagt Schwester MM schmunzelnd. Alle hätten einen sehr individuellen Bezug zu Tieren; einige seien in einem landwirtschaftlichen Umfeld mit Nutztieren aufgewachsen, andere nicht. Und die beiden indischen Mitschwestern hätten aus ihrem kulturellen Kontext heraus auch noch anders auf mögliche gefiederte Mitbewohnerinnen geblickt.
Die Spenden für ein Familienprojekt
So dauerte es etwas, bis Chiara, Isolde, Daisy, Pia und Conny – jede Schwester gab einem Huhn einen Namen – einziehen konnten. Conny ist leider inzwischen gestorben. Doch die verbliebenen vier Hühner gehören weiter zum Klosterleben dazu. An Frikassee denkt dabei niemand. Lediglich die Eier werden regelmäßig eingezogen und manchmal verschenkt. Sehr beliebt seien diese Gaben aus dem Kloster, sagt Schwester MM: „Ich glaube, man nimmt die Eier von den Klosterhühnern besonders gerne, weil man weiß, sie werden gut gepflegt und sie bekommen gutes Fressen.“ Etwaige Spenden flössen in ein Familienprojekt in Indien.
Von der anfänglichen Skepsis der Mitschwestern ist inzwischen nichts mehr zu merken. „Für mich ist es eine Freude, weil es zu unserer Schöpfung gehört“, sagt Schwester Arockia-Mary. Schwester Maria Sunita Sonwani ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und hat Hühner früher nur als Nutztiere gesehen. „Unsere Tiere sind so weit, aber hier sind sie ganz nah“, sagt sie. Seit die Hennen im Garten lebten, „habe ich sie anders entdeckt“. Es sei eine Gemeinschaft, die man spüren könne; man passe aufeinander auf. Auch Schwester Maria Magdalena spricht „von einer Art Beziehung“ zu den Tieren, die oft schnurstracks angelaufen kommen, wenn sich eine Schwester nähert.
Nachbarn, Schulkinder und Gemeindemitglieder reagieren ebenfalls positiv. Einmal „qualifiziert Hühner streicheln“, so nennt es Schwester MM scherzhaft, das bereite vor allem Kindern große Freude. „Ich glaube, dass die Tiere eine Brücke sein können – zum Kloster und zur Kirchengemeinde.“
Die Franziskanerin nimmt sich übrigens gerne mal Zeit mit den Hühnern: „Das sind so fünf Minuten zum Durchatmen. Die Hühner sind einfach da, kommen nicht mit Kritik oder mit irgendeinem Thema zu mir, sondern die kommen einfach so, wie sie sind. Und ich kann mich einen Moment rausnehmen und dann wieder neu starten.“
// Marco Heinen
Die Schafe in der Abtei in Kirschletten
„Sie sind die Ruhe selbst“
Wenn Schwester Mechthild Thürmer von den neugeborenen Schafen erzählt, verwandeln sich ihre Worte in Bewunderung. „Die sind unendlich süß, diese kleinen Lämmer. Schokoladenbraun von der Nase bis zur Schwanzspitze“, sagt sie. Ein-, zweimal sei es vorgekommen, dass eines irgendwo im Gesicht einen weißen Fleck hatte, aber sonst seien sie „ganz dunkelbraun und wunderwunderschön“.
Aber das wirkliche Wunder sei noch ein anderes: „Nach einer knappen halben Stunde stehen die Kleinen schon auf zittrigen Beinen und nach einer kleinen Weile springen sie schon durch den Stall.“ Sie seien im wahrsten Sinn des Wortes selbstständig und fänden von alleine das Euter der Mutter. Schwester Mechthild ist fasziniert, wie es die Natur so großartig eingerichtet hat. Manchmal passiert es, dass eine Schafmutter ihr Junges verstößt und nicht säugt. Dann bringen es die Schwestern zu einer Bekannten, die es mit der Flasche aufzieht. Früher haben sie das selbst gemacht, heute schaffen sie es nicht mehr.
Schwester Mechthild ist Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Maria Frieden in Kirchschletten. Mit ihren vier Mitschwestern bewirtschaftet die 68-Jährige das Kloster und das Gästehaus. Dazu gehört auch die Herde von derzeit neun Coburger Fuchsschafen. Vor etwa 20 Jahren haben die Benediktinerinnen die ersten Tiere von einem Züchter in der Nähe gekauft. „Die Rasse ist vom Aussterben bedroht und wir wollten etwas für die Natur, für die Umwelt machen“, sagt Schwester Mechthild. „Da liegt es nahe, dass wir dazu beitragen, dass sie sich vermehren können.“
Die Liebe zu Äpfeln
Tiere gehörten schon immer zum Kloster dazu. Schwester Mechthild erinnert sich an die Zeit nach ihrem Klostereintritt, als die Benediktinerinnen noch „28 Milchkühe, 65 Mutterschweine und meistens 200 Ferkel“ versorgt haben. „Und einmal hatten wir 400 Hühner.“
Demgegenüber sind die Schafe pflegeleicht. Im Sommer sind sie Tag und Nacht auf der Weide in der Nähe des Klosters. Auf der Obstwiese halten sie das Gras kurz und tragen dazu bei, dass die ehrenamtlichen Helfer zur Erntezeit die Bäume gut erreichen können – und dass das Fallobst später nicht zwischen hohen Halmen liegt, wo es faulen würde.
Aus den Äpfeln am Boden lassen die Schwestern Apfelsaft keltern, den sie im Klosterladen verkaufen. Rechtzeitig vor der Reife bringen sie die Schafe auf eine andere Weide, damit sie das Obst nicht anknabbern. „Sie mögen Äpfel und sind sehr wählerisch. Sie beißen einmal rein und dann nehmen sie den nächsten“, erzählt Schwester Mechthild.
Obwohl die Schafe den Benediktinerinnen, den Nachbarn und den Gästen ans Herz gewachsen sind, sieht die Gemeinschaft sie als Nutztiere, die auch gegessen werden. Das gehört für Schwester Mechthild zum Lauf des Tierlebens dazu. Die Metzgerei des Benediktinerklosters Plankstetten schlachtet die Tiere und verkauft das Fleisch und die Wurst. Die Schwestern vermissten die Schafe dann, erzählt die Äbtissin. Doch schlimmer sei es, die Tiere leiden zu sehen, wenn sie sehr alt sind. „So haben Menschen noch etwas davon“, sagt Schwester Mechthild. Wenn die Schafe im Frühjahr geschoren werden, bekommt eine Behindertenwerkstatt die Wolle, um daraus Stuhlkissen und Hausschuhe zu filzen, die die Schwestern in ihrem Klosterladen anbieten.
Die Anteilnahme beim Lammen
Die Schafe gehören zum Klosterleben der Benediktinerinnen in Kirchschletten dazu. Schwester Mechthild erzählt, dass die ganze Gemeinschaft Anteil nimmt, wenn sie im Frühjahr lammen: „Dann ist die erste Frage immer, wenn wir zusammenkommen: Ist schon wieder eins geboren?“ Und sie erzählt, wie ihre Mitschwestern am Sonntagnachmittag zur Weide gehen, den Tieren etwas zu fressen hinhalten und sie einfach beobachten.
Im Kloster steckt eine Menge Arbeit. Da müsse das Haus sauber gehalten werden, da müssten im Sommer Zäune kontrolliert und im Winter müsse der Stall ausgemistet werden. Da müssten die Gäste versorgt, Zimmer gerichtet und Rechnungen geschrieben werden, erzählt Schwester Mechthild. Die Schafe helfen ihr, gelassen zu bleiben: „Sie bewahren die Ruhe. Sie sind ja die Ruhe selbst.“
// Barbara Dreiling
Der Hund im Kloster Nütschau
„Er bringt eine Leichtigkeit rein“
Als vor drei Jahren ein Kleiner Münsterländer fast noch als Welpe im Kloster Nütschau einzog, war das ein Wagnis. Inzwischen hat jeder der Benediktinermönche sein ganz eigenes Verhältnis zu Hund Fiete entwickelt – und er zu jedem einzelnen von ihnen. Zwar gibt es auch zwei süße Katzen im Kloster Nütschau, die ihre Fans bei einem Teil der Beschäftigten haben, aber Fiete genießt wohl die größte Aufmerksamkeit – bei den Benediktinern, den Angestellten und den Gästen. Der Kleine Münsterländer hat ein ziemlich sonniges Gemüt.
Zwei andere Münsterländer, Prior Bruder Johannes Tebbe, geboren im Oldenburger Münsterland, und Bruder Elija Pott, geboren im Tecklenburger Land, beschreiben den Hund als Bereicherung für die Ordensgemeinschaft. „Er bringt ganz viel positive Stimmung rein, wenn wir abends in der Rekreation zusammensitzen“, erzählt Bruder Johannes. In dieser Zeit zwischen 20.15 Uhr und der Komplet versammeln sich die Brüder und erzählen etwa von einer Reise oder von am Tag Erlebtem. Manchmal ist auch ein Gast zum Gespräch eingeladen. Meist als Letztes kommen Bruder Elija und Fiete von der Gassi-Runde dazu. Bruder Elija ist quasi das Herrchen, bei dem der Hund nachts schläft.
Die Wirkung des Streichelns
Wenn sie zu der Versammlung stoßen, „dann merkt man, wie sich die Stimmung aufhellt; der bringt eine Leichtigkeit rein, ein Lächeln“, sagt der Prior und meint damit natürlich den Hund. Nur ab und zu gibt es ein Stirnrunzeln, weil Fiete alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, weg von demjenigen, der vielleicht gerade Spannendes zu erzählen hat. Ansonsten, so der Prior: „Man staunt, schaut ihn einfach gerne an.“
Auch das Berühren und Streicheln wirke sich auf die Mitbrüder sehr positiv aus, ergänzt Bruder Elija. Es beeinflusse das seelische Wohlbefinden. Denn die Mönche lebten ja nicht in einer Partnerschaft, erlebten nicht Berührungen wie in einer Familie. Mal eine freundschaftliche Umarmung nach längerer Abwesenheit oder am Geburtstag, klar, das ist unter den Mitbrüdern kein Tabu. Aber sonst gebe es so etwas für sie nicht.
Das Herz der Skeptiker
Wobei nicht alle gleichermaßen die Nähe des Tieres suchen. Einige beschränken sich auf ein Lächeln und bleiben etwas auf Distanz. Fiete respektiert das, begrüßt zwar jeden, weiß aber genau, bei wem es ausgiebige Streicheleinheiten gibt und bei wem nicht. Als der inzwischen verstorbene Bruder Heribert auf der Krankenstation des Klosters lag, sprang Fiete immer auf sein Bett und ließ sich von Bruder Heribert streicheln, der dabei meist auf der Bettkante saß. „Dann ist er runtergesprungen und wieder rausgelaufen“, erinnert sich Bruder Elija. Sogar das Herz eines Mitbruders, der Hunden eher skeptisch gegenübersteht, hat Fiete schon erobert – obwohl beide höfliche Distanz wahren.
Ob auf den Gängen des Klosters oder draußen, „er ist sofort erst mal da“, sagt Bruder Johannes – das gelte allerdings nur, wenn Fiete nicht gerade durch Maulwürfe, Mäuse oder Vögel abgelenkt sei: „Diese Begegnungen mit dem Hund sind immer sehr freundlich, mitbrüderlich, würde ich fast sagen.“
Dass die Gemeinschaft sich so offen für die Anschaffung eines Hundes gezeigt hatte, darüber staunen die beiden noch immer. Keiner war dagegen und der eine, der vielleicht etwas gesagt hätte, war nicht da. Allerdings hatte ein älterer Bruder ganz klar gesagt: Wenn Bruder Elija mal nicht da ist, muss jemand anderes da sein, der sich kümmert. Und das ist eben Bruder Johannes. Münsterländer lassen einander nicht hängen.
Das Starren auf den Hügel
Was sie von Fiete lernen können? Bruder Elija sagt, dass es die andere Perspektive ist. „Wenn ich nach Menschenart laufe, dann merke ich, dass das, was der Hund will, und was ich will, oft nicht zusammenpasst. Wenn ich mich dann darauf einlasse und gucke, wonach er sich umschaut, dann kann ich Neues entdecken.“ Ein Reh im Gebüsch zum Beispiel, das er vorher gar nicht wahrgenommen hat.
Und dann dieses Leben des Moments: Fiete kann minutenlang auf einen Maulwurfshügel starren, ganz bei der Sache und nicht abzulenken. Dann stürzt er los. „Und meistens schafft er es nicht“, sagt Bruder Elija. „Und dann ist es egal. Dann läuft er einfach weiter und es ist okay. Man merkt ihm keinen Unmut an. Das ist so faszinierend; als ob nichts gewesen wäre.“
// Marco Heinen