Termine, Veranstaltungen und Meldungen aus dem Erzbistum Hamburg

Aktuelles in Kürze

Erzbistum Hamburg


Kritik an Sonntags-Verkaufsstellen

Foto: Marco Heinen

Kiel. Das Erzbistum Hamburg und die Gewerkschaft Verdi wenden sich gegen einen Sonntagsbetrieb vollautomatisierter Verkaufsstellen in Schleswig-Holstein. Dies würde den Sonn- und Feiertagsschutz aushöhlen, sagte die Leiterin des Katholischen Büros, Beate Bäumer über einen im Landtag beratenen Gesetzentwurf der schwarz-grünen Landesregierung zur Änderung des Ladenöffnungszeitengesetzes. Er zielt darauf ab, dass Läden mit maximal 350 Quadratmetern und ohne Verkaufspersonal in Gemeinden und Städten mit höchstens 2 500 Einwohnern an Sonn- und Feiertagen öffnen dürfen. Ist der Laden an einen „Markttreff" angeschlossen, sollen 400 Quadratmeter Fläche erlaubt sein. Solche Markttreffs könnten jetzt schon wochentags öffnen und seien ein Gewinn für die Dörfer in Schleswig-Holstein, so Bäumer. Die Annahme aber, die Sonntagsöffnung könne die Attraktivität des ländlichen Raumes eklatant steigern, sei abenteuerlich. Verdi kritisierte, Supermärkte ohne Personal hätten durch die Änderung einen doppelten Wettbewerbsvorteil. (kna)

Einladung zum Gang auf dem Krippenweg

Foto: Marco Heinen

Hamburg. Erstmals laden in diesem Jahr der St. Marien-Dom und fünf evangelisch-lutherische Innenstadtkirchen in Hamburg zu einem ökumenischen Krippenweg ein. Los geht es am Michel, von dort führt der Weg über St. Katharinen, St. Petri und St. Jacobi Richtung Bahnhof und von dort über die Heilige Dreieinigkeitskirche zum St. Marien-Dom. Die  geschmückten Krippen laden zum Staunen, Entdecken und Verweilen ein. Vom traditionellen bis zum modernen Stil zeigen sie die Vielfalt der Krippentradition in der Hansestadt. Begleitet wird der Krippenweg von einem Programm für junge und ältere Menschen, mit Konzerten, Führungen und weiteren Veranstaltungen, die die Adventszeit lebendig machen. Die Krippen können als kompletter Weg oder natürlich auch einzeln besucht werden und zwar in der Zeit vom 10. Dezember bis zum 6. Januar. Einzelne Krippen sind auch schon vor oder nach diesem Zeitraum zugänglich. Standorte, Öffnungszeiten und Informationen zu den Veranstaltungen finden sich unter www.krippenweg-hamburg.de im Internet. (red)


Kirchliche Trauung auch für Kirchenferne

Das Ambiente muss bei der Hochzeit stimmen, Inhalte sind manchen nicht so wichtig. Foto: Marco Heinen

Lübeck. Trauungen, Beerdigungen und andere kirchliche Feiern sollen in der evangelischen Nordkirche künftig auch für Menschen möglich sein, die nicht Mitglied der Kirche sind. Das sehen die neuen „Grundlinien kirchlichen Handelns“ vor, die von der Landessynode kürzlich in Lübeck-Travemünde verabschiedet wurden. Ein Anspruch auf solche Kasualgottesdienste besteht für Nicht-Mitglieder demnach nicht. Eine Trauung wie im Fall des ehemaligen Bundesfinanzministers Christian Lindner wäre aber möglich. Der FDP-Politiker hatte sich 2022 auf Sylt trauen lassen, obwohl weder er noch seine Frau Kirchenmitglieder waren. Dies hatte für Diskussionen gesorgt. Seit der Gründung der Nordkirche 2012 hatten in den früheren Landeskirchen Nordelbiens, Pommerns und Mecklenburgs noch unterschiedliche Vorgaben gegolten. Auch das Abendmahl wird geöffnet: Künftig sollen auch Ungetaufte teilnehmen können. Zwar bleibe die Taufe formale Voraussetzung, doch solle niemand abgewiesen werden, der ernsthaft teilnehmen wolle, heißt es. (kna/red)

 


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Schleswig-Holstein


Frohe Botschaft auf dem Weihnachtsmarkt

Julia Most und ihr Team vertreten am 20. und 23. Dezember die katholische Kirche auf dem Flensburger Weihnachtsmarkt. Foto: Marco Heinen

Flensburg. Katholische Kirche mitten in der Fußgängerzone zwischen Wurst- und Punschbuden und das kurz vor Heiligabend: Die in der Pfarrei Stella Maris für Tourismusseelsorge zuständige Julia Most bezieht mit ihrem Team am 23. Dezember für einen Tag eine Hütte auf dem Weihnachtsmarkt in Flensburg. Die Gemeindereferentin will mit den Menschen ins Gespräch kommen und kurz vor dem Fest noch einmal an die eigentliche Botschaft erinnern: „Es ist ein wunderschönes christliches Fest mit einer wunderschönen Botschaft – Gott wird Mensch.“ Ab 11 Uhr gibt es dort außerdem noch kleine Geschenke – Engelsfiguren, Karten, Kerzen und Texte – aus dem Sortiment der Hamburger Buchhandlung am Dom zu kaufen.  Bereits am Samstag, 20. Dezember um 16.30 Uhr findet ein einstündiges gemeinsames Singen auf dem Nordermarkt in Flensburg statt, umgeben vom Weihnachtsmarkt, Tannenbäumen und Lichterketten. „Ich hoffe, dass da viele kommen", sagt Julia Most, die auch hinter dieser Idee steckt, im Weihnachtstrubel etwas mehr von der eigentlichen frohen Botschaft des Festes unter die Menschen zu bringen. Sie verspricht „eine total bunte Mischung englischer und deutscher Lieder, die jeder kennt“. Die Band „SIM Special“ wird spielen. Auch für das Friedenslicht aus Betlehem soll Platz sein. Außerdem werden Kerzen verteilt, die vor Ort oder in der nahen Pfarrkirche entzündet werden können. (mc/hix)
 

Trauer um Pastor Stefan Brune

Lübeck. Pastor Stefan Brune ist am 20. November in Lübeck im Alter von 82 Jahren gestorben. Der aus Hörsten bei Vörden stammende Brune war 1969 zum Priester geweiht worden und war zunächst in Hagen tätig, bevor er 1975 als Kaplan nach Bad Oldesloe kam. Anfang der 1980er Jahre war er außerdem als Krankenhausseelsorger im Marienkrankenhaus in Hamburg tätig. 1986 wurde er Pfarrer in Neustadt in Ostholstein und elf Jahre später Pfarrer in St. Bonifatius in Lübeck. 2001 wurde er zum Dechanten des Dekanats gewählt. Im Sommer 2013 trat der Priester, der sich stets als Pastor anreden ließ, in den Ruhestand. „Stefan Brune war ein feinsinniger, bescheidener und liebenswürdiger Priester, der Menschen mit echter Empathie und stiller Stärke begegnete“, heißt es im Totenbrief von Erzbischof Stefan Heße. Das Requiem in Lübeck und die Beerdigung in Neuenkirchen-Vörden haben bereits stattgefunden.


Männerrunde lädt zu selbstgemachten Eintöpfen

Schwarzenbek. Die Männerrunde der Gemeinde St. Michael in Schwarzenbek (Haselgrund 1) lädt am zweiten Adventssonntag (7. Dezember) um 12.15 Uhr – im Anschluss an den Gottesdienst, der um 11.15 Uhr beginnt – zum Eintopfessen ein. Ausdrücklich sind auch Gäste von außerhalb willkommen. Die Männerrunde kennt zum Glück ihre eigenen Grenzen: es sind ihre Ehefrauen, die dafür sorgen, dass es richtig lecker wird. Dazu gibt es Bier vom Fass. „Die stets bei dieser und anderen Veranstaltungen der Gemeinde herrschende frohe Stimmung hat gerade auch in schwierigeren Zeiten mit ihren vielfachen Besorgnissen hohe Bedeutung. Darüberhinaus ist dies immer wieder ein Forum für intensive Gespräche auch zur Koordinierung vieler Fragen der Gemeindearbeit“, heißt es in der Ankündigung.


„Amrum“-Filmnachmittag für Senioren

Lübeck. Die Malteser Lübeck laden Senioren herzlich zu einem Filmnachmittag im Kommunalen Kino Lübeck in der Mengstraße 35 ein. Am 6. Dezember um 15.30 Uhr wird der Film „Amrum“ gezeigt – eine schöne Gelegenheit, hinterher miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist kostenlos. Wer eine Begleitung benötigt, kann diese über die Malteser organisieren lassen. Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt per E-Mail an christina.rothe@malteser.org oder telefonisch unter 0175/9563 796.


Ökumenisches Adventssingen mit Nikolaus 

Schwarzenbek. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, die katholische Gemeinde St. Michael, die neuapostolische Gemeinde und die freie evangelische Gemeinde in Schwarzenbek laden zum gemeinsamen Singen ein. Zum zweiten Mal sind Groß und Klein am Samstag, 6. Dezember um 17 Uhr willkommen, um sich gemeinsam musizierend auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Dieses Jahr findet das freie Singen in der evangelischen Kirche St. Franziskus in der Compestrasse statt. Gesungen werden traditionelle und beliebte Weihnachtslieder, es gibt kurze weihnachtliche Geschichten und zum Ende kommt der Nikolaus und verteilt kleine Aufmerksamkeiten für die Kinder. Im Anschluss klingt der Abend bei Tee, Punsch und Keksen in der Kirche aus.


Konzert in St. Antonius in Plön  

Plön. Am Sonnabend, 13. Dezember um 17.30 Uhr präsentieren der Gemeindechor St. Antonius und das Probsteier Blockflöten-Ensemble in der Kirche (Brückenstraße 15) ein festliches Konzert unter dem Titel „Transeamus usque Bethlehem“. Unter der Leitung von Nikolaus Krause erwartet die Zuhörer eine Auswahl an adventlicher und weihnachtlicher Musik für Chor, Flöten und Orgel. Das Programm spannt einen Bogen von traditionellen Weisen bis hin zu feierlichen Chorstücken, die auf die Ankunft Christi einstimmen. Der Eintritt ist frei.


75 Jahre Kirchweihe in Uetersen

So sah die erste Kirche in Uetersen aus. Foto: Gemeindearchiv

Uetersen. Die Christkönig Kirche in Uetersen wird 75 Jahre alt, was die Gemeinde am Samstag, 13. Dezember mit einem Kirchweihfest feiert. Als Zelebrant für den Gottesdienst um 16.30 Uhr wird Erzbischof Stefan Heße erwartet. Anschließend lädt die Gemeinde zu einem Sektempfang mit einem Imbiss im Pfarrheim ein. Bereits 1902 wurde ein erster Gottesdienst in einer Wohnung in Uetersen gefeiert. Im März 1930 erfolgte die Einweihung einer ersten Kirche (Foto), die dann später der neuen Kirche wich. Diese wurde am 13. Dezember 1950 durch den Osnabrücker Bischof Wilhelm Berning eingeweiht. (red) 


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Hamburg


Krisengespräch in Heilig Kreuz  

Volksdorf. Das Orga-Team der Gemeinde Heilig Kreuz hat kurzfristig für Montag, 8. Dezember um 18 Uhr im Forum des Kindergartens von Heilig Kreuz einen Informationsabend angesetzt. Dabei will der Vorsitzende des Kirchenvorstands der Pfarrei Seliger Johannes Prassek, Uwe Marheinecke, mit Gemeindemitgliedern ins Gespräch kommen. Grund: Das Gremium hat beschlossen, zum 1. Januar die Kirchen Heilig Geist in Farmsen und Sankt Bernard in Poppenbüttel als Primärstandorte und die Gotteshäuser Heilig Kreuz sowie St. Wilhelm in Bramfeld und Mariä Himmelfahrt in Rahlstedt als Sekundärstandorte einzustufen, die nicht mehr aus Kirchensteuermitteln unterhalten würden. Unterdessen ist der Förderverein Heilig Kreuz, der sich für den Erhalt des Kirchenstandorts an der Farmsener Landstraße in Volksdorf einsetzt, jetzt im Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt worden. Das teilte Bernd Steinmetz vom Orga-Team der Gemeinde der Neuen Kirchenzeitung mit. „Wir sind nun in der Lage, Vereinsmitglieder aufzunehmen und Spenden entgegenzunehmen“, so Steinmetz.


Weihnachtsoratorium im St. Marien-Dom 

Am Freitag, 12. Dezember wird um 19.30 Uhr eine Auswahl aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium (Teile 1, 4 und 6) sowie die Kantate „Gelobet seist du, Jesu Christ“ (BWV 91) im St. Marien-Dom bei einem Chorkonzert zu hören sein. Mit dabei sind Katja Stuber (Sopran), Lena Sutor-Wernich (Alt), Daniel Schreiber (Tenor), Konstantin Ingenpass (Bass) begleitet vom Domchor und der Hannoverschen Hofkapelle unter der Leitung von Dommusikdirektor Christian Weiherer. Karten gibt es zu 45, 35, 25, 15 und 10 Euro bei der Dom-Info „geist+reich“, online bei www.konzertkassegerdes.de sowie an der Abendkasse.


Malteser laden Trauernde zum gemeinsamen Abend ein 

Volksdorf. Nach einem Verlust fällt vielen Menschen das Leben schwer – selbst alltägliche Dinge wie das Kochen können zur Herausforderung werden. Oft fehlt die Kraft, der Appetit oder die Motivation, für sich allein zu kochen. Das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard in Hamburg-Volksdorf (Halenreie 5, nahe U-Bahnhof Volksdorf) möchte Betroffenen helfen, wieder Freude am gemeinsamen Essen zu finden. Unter dem Motto „Das Leben wieder schmecken“ lädt das Hospiz-Team am Freitag, 12. Dezember von 17 bis 21 Uhr zu einem besonderen Abend ein: In einer kleinen Gruppe wird gemeinsam gekocht, gegessen und Raum für Gespräche geschaffen – zum Lachen, Weinen und Kraftschöpfen. Die Teilnahme kostet 10 Euro, eine Anmeldung ist erforderlich. Kontakt: 040 / 603 3001, hospiz-zentrum.hamburg@malteser.org