Die berühmteste Rose von Hildesheim

Tausendjähriger Rosenstock blüht

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Das Bild einer blühenden Heckenrose
Nachweis

Foto: Bistum Hildesheim

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Der legendäre Tausendjährige Rosenstock hat begonnen zu blühen.

Das Wahrzeichen des Bistums Hildesheim und der Stadt steht wieder im Mittelpunkt: Der tausendjährige Rosenstock an der Apsis des Hildesheimer Doms hat über die Pfingstfeiertage zu blühen begonnen. Die Hauptblüte wird in Kürze erwartet und etwa drei bis fünf Tage dauern.

Die Legende vom Rosenstock, einer wilden Heckenrose, geht bis in die Gründungsgeschichte des Bistums Hildesheim um das Jahr 815 zurück. Schriftlich bezeugt ist er seit über 400 Jahren. Acht Wochen nach der völligen Zerstörung des Hildesheimer Doms am 22. März 1945, bei der auch der Rosenstock verbrannte, sprossen aus seiner von Trümmern verschütteten Wurzel 25 neue Triebe hervor. Für die einen war es ein Wunder, für andere lediglich die Natur, denn solche Heckenrosen verfügen über sehr tiefe Wurzeln, die das Feuer offenbar nicht schädigte.

Die berühmteste Rose Hildesheims ist über einen zentralen Zugang, das Domfoyer, zu erreichen. Der tausendjährige Rosenstock gehört botanisch zur heimischen Wildart Rosa canina L und blüht zartrosa. Er wird von einer niedrigen Buchsbaum-Hecke eingefasst.

Das Domfoyer ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In dieser Zeit sind Besichtigungen des Rosenstocks möglich. Am 2. Juni und am 7. Juli öffnet das Foyer erst um 11 Uhr. 

Weitere Informationen zum Rosenstock gibt es hier.