Diagnose nach Operation an der Lunge

Papst Leo hat Krebs

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Papst-Ankunft in der Gemelli-Klinik
Nachweis

Foto: Vatican Media/Romano Siciliani/KNA

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Ankunft von Papst Leo XIV. am 13. Oktober 2026 im Gemelli-Krankenhaus in Rom (Italien).

Dass es um Papst Leo XIV. nicht zum Besten stand, war klar, seit der am Sonntag ankündigte, er werde sich einer Lungenoperation unterziehen. Nun ist sicher, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelte. Seine Reisepläne sind ungewiss. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wünscht dem Papst eine baldige und vollständige Genesung.

Papst Leo XIV. ist ein bösartiger Lungentumor entfernt worden. Das teilte der Vatikan am Dienstagabend rund vier Stunden nach einer Operation in der römischen Gemelli-Klinik mit. Demnach wurde dem 71-Jährigen ein Lappen der rechten Lunge entfernt, in dem sich ein Adenokarzinom befand, also ein bösartiger Tumor. Ein Lungenlappen umfasst etwa 20 bis 25 Prozent der Lunge.

Der Eingriff dauerte nach Vatikanangaben etwa 90 Minuten und verlief ohne Komplikationen. Nach dem Eingriff sei der Papst regulär aufgewacht und befinde sich wieder in seinem Zimmer.

Aus dem Kommuniqué geht hervor, dass der Verdacht auf einen bösartigen Tumor bereits seit einer früheren Untersuchung bestand. Unmittelbar nach der Operation sei er durch eine feingewebliche Schnellschnittuntersuchung bestätigt worden. Über die Größe des Karzinoms wurde zunächst nichts mitgeteilt. Von ihr hängt ab, ob nach dem chirurgischen Eingriff zusätzlich Strahlen- sowie Chemotherapien geboten sind.

Bischof Wilmer und Präsident Steinmeier wünschen alles Gute!

Unmittelbar nach Bekanntgabe der Diagnose wünschte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dem Papst eine baldige und vollständige Genesung. Er habe mit Sorge und Anteilnahme von der OP erfahren, sagte Steinmeier der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

"Die Stimme des Papstes zu den aktuellen Fragen und Herausforderungen unserer Zeit ist für viele Menschen weltweit, auch in Deutschland, über die konfessionellen Grenzen hinaus von besonderer Bedeutung und wertvoll", fügte Steinmeier hinzu. Ihm selbst sei die persönliche Begegnung mit Leo XIV. im Septem

Auf den Social-Media-Kanälen der Deutschen Bischofskonferenz schrieb deren Vorsitzender, Bischof Heiner Wilmer, am Dienstagabend: "Wir wünschen dem Heiligen Vater nun vor allem Ruhe und Kraft für seine Genesung. In den kommenden Tagen werden wir ihn besonders in unsere Gebete einschließen."

aka/kna