Gerhard Feige Bischof von Magdeburg über das Christsein im Osten
„Dann ist es mit der Freiheit vorbei“
Foto: Matthias Sasse
Bischof Gerhard Feige erklärt, wie Katholiken als Minderheit viel bewirken können.
Herr Bischof, Sie scheiden wahrscheinlich Ende 2026 aus dem Amt aus. Die Lage der Kirche ist nicht rosig. Bei den kommenden Landtagswahlen in Ihrem Bundesland Sachsen-Anhalt könnte die AfD stärkste Kraft werden. Sind Sie froh, dass Sie in so schweren Zeiten die Verantwortung abgeben können?
Unabhängig von den Herausforderungen erreiche ich ein Alter, in dem es üblich ist, um Entpflichtung zu bitten. Ich bin seit 1999 in Magdeburg, fünf Jahre als Weihbischof, ein Jahr als Diözesanadministrator und 21 Jahre als Bischof. Ich habe in dieser Zeit Höhen und Tiefen erlebt. Irgendwann sollte man sich auch zurücknehmen können.
Nach der Wende haben viele Menschen erwartet, dass in der neuen Freiheit auch im kirchlichen Leben blühende Landschaften entstehen. Das ist nicht eingetreten. Warum?
Ich habe schon 1989 gesagt, dass ich nicht daran glaube, dass das Christentum hier jetzt eine neue Blüte erfahren wird. Es gehört für uns als katholische Kirche in dieser Region seit der Reformation dazu, eine Minderheit zu sein. Aber natürlich haben sich die Verhältnisse verändert. In einer Demokratie Christ zu sein, ist anders als in einer Diktatur wie der DDR. Heute würde man sagen, wir haben wie in Parallelgesellschaften gelebt. Es war sehr familiär, wir kannten uns gegenseitig. Viel passierte innerhalb der Gemeinden. Wir waren aber auch abgeschlossen und konnten nur wenig nach außen wirken.
Und was änderte sich dann?
In einer freiheitlich-pluralistischen Gesellschaft sind wir ganz anders gefordert. Mein Vorgänger Leo Nowak ist sofort auf diese neue Situation eingegangen. Nun gehörte es beispielsweise dazu, sich auch um die Seelsorge bei der Bundeswehr, der Polizei oder in Justizvollzugsanstalten zu kümmern. Religionsunterricht an Schulen einzuführen, war besonders mühsam. Außerdem gründete Bischof Nowak, noch bevor wir 1994 ein eigenes Bistum wurden, schon sieben eigene Schulen: drei Gymnasien und vier Grundschulen. Später kam noch eine Sekundarschule dazu.
Während die Christen sich vor der Wende vom Staat abgegrenzt hatten, gab es jetzt auf einmal Kooperation. Sich darauf einzustellen, war vermutlich nicht so einfach, oder?
Zu DDR-Zeiten hatten wir uns – nicht unbedingt freiwillig – in Nischen eingerichtet. Nunmehr aber gingen viele Christen – sogar überproportional – in die Politik. Wir hatten auf einmal auch – ungewöhnlich für diese Region – katholische Ministerpräsidenten. Und wir mussten lernen, wie Kirche und Staat bei aller Trennung gut zusammenarbeiten können.
Dennoch bleiben die Christen eine Minderheit. Ich meine, von Ihnen stammt die Äußerung, man müsse akzeptieren, dass manche Menschen schlicht kein Bedürfnis nach Erlösung haben.
Das stimmt. Über 85 Prozent der Bürgerinnen und Bürger Sachsen-Anhalts gehören keiner Kirche an und weitgehend auch keiner anderen Religion. Sind das Religionsresistente oder Suchende? Manche sagen, es gibt auch gottlos Glückliche darunter. Das ist ostdeutsche Normalität.
Aus Ihrem Büro schauen Sie auf den großen evangelischen Dom. Ihre Bischofskirche ist kleiner als manche Pfarrkirche in katholischen Regionen …
… aber wunderschön!
Sie leben in einer doppelten Diaspora: Sie sind als Christen eine Minderheit in der Gesellschaft und als Katholiken eine Minderheit unter den Christen. Ist das deprimierend?
Ich bin seit meiner Kindheit gewöhnt, in einer solchen Situation zu leben. Prägend für mich als Jugendlicher war der ökumenische Aufbruch, den das Zweite Vatikanische Konzil mit sich brachte. Darum gehört Ökumene seitdem selbstverständlich zu meinem Christsein dazu. Schon zu DDR-Zeiten sind wir zusammengerückt. In einer Schulklasse kam es nicht darauf an, ob jemand katholisch oder evangelisch, sondern ob er überhaupt gläubig war. Dieses Miteinander hat sich nach 1989 dann noch weiterentwickelt.
Immer mal wieder sprechen Sie, wenn es um die Katholiken von hier geht, von einer schöpferischen Minderheit. Was meinen Sie damit?
In Städten wie Halle und Magdeburg sind 7,5 Prozent der Einwohner evangelisch, nur 3,5 Prozent katholisch. Da könnten wir uns wie eine Sekte zurückziehen und vor der sonstigen Welt abschirmen. Das wäre eine Überlebensstrategie, ist aber nicht unser Auftrag. Wir wollen wie das Weizenkorn oder der Sauerteig eine schöpferische Minderheit sein, im ökumenischen Geist und in Kooperation mit anderen Partnern in der Gesellschaft, die ähnliche Werte teilen wie wir. Manchmal kommen die Initiativen auch von außerhalb unserer Kirche, zum Beispiel zur Gründung von Hospizvereinen, in denen Christen dann mitarbeiten.
Foto: Matthias Sasse
Für Bischof Gerhard Feige war der ökumenische Aufbruch als Jugendlicher in der DDR prägend.
Wo können Christen als kleine Gruppe Impulse in dieser Gesellschaft setzen?
Das geschieht bei uns zum Beispiel durch die Caritas, unter deren Dach etwa 5000 Menschen mitarbeiten, oder durch unsere Kindertagesstätten und Schulen. Zu nennen wären außerdem die Katholische Erwachsenenbildung und unsere Akademie oder solche Initiativen wie „Netzwerk Leben“, „Partnerschaftsaktion Ost“ und „Flüchtlingshilfe Sachsen-Anhalt“, in denen sich auch Nichtchristen engagieren, oder Aktionen für Toleranz und Menschenfreundlichkeit. Und auch vor Ort geschieht vieles. Das alles wirkt durchaus über unsere Kirchengrenzen hinaus. So viele Gemeindemitglieder vor Ort gibt es aber nicht. Sie haben sicher weiße Flecken auf der Landkarte, wo die katholische Kirche nicht vertreten ist. Wir sind dem Territorium nach das viertgrößte der 27 Bistümer, nach Hamburg, Hildesheim und Berlin. Wir erstrecken uns über fast ganz Sachsen-Anhalt und haben Anteile in Sachsen und Brandenburg. Auf diesem großen Gebiet leben aber nur etwa 70 000 Katholiken. Das ist eine enorme Herausforderung. Das Erzbistum Köln hat nur ein Drittel unseres Territoriums, aber 1,6 Millionen Katholiken. Da lässt sich Kirche ganz anders gestalten als bei uns. Aber wir leben!
Haben Sie genügend Menschen, um Ihre Aufgaben zu bewältigen, etwa für Schulen und Caritas?
Bis jetzt gelingt das. Dabei sind natürlich viele Mitarbeitende, die keiner Kirche angehören. Was die traditionelle Seelsorge angeht, machen wir uns aber große Sorgen. Wir haben schon um das Jahr 2010 Strukturreformen hinter uns gebracht und sind jetzt immerhin noch bei 43 Pfarreien. Als es personell knapper wurde, habe ich entschieden, nicht schon wieder Strukturveränderungen vorzunehmen, sondern andere Lösungen zu suchen. Und so werden 19 Pfarreien inzwischen von Leitungsteams geführt, das heißt Gruppen von Ehrenamtlichen, die gemeinsam mit einem Priester als geistlichem Moderator Verantwortung für die Seelsorge in der Pfarrei tragen. Damit sind wir auf dem Weg, eine noch stärker ehrenamtliche Kirche zu werden. Freilich gehört dazu, auch genügend Ehrenamtliche zu finden und diese nicht zu überfordern.
Zurück zur gesellschaftlichen Rolle: Schulen, Kitas und Sozialarbeit können auch andere Akteure anbieten. Was unterscheidet die kirchlichen Einrichtungen?
Wenn ich in unseren Schulen bin oder in anderen Einrichtungen, etwa in einem Kinder- oder Behindertenheim, auch in der offenen Jugendarbeit der Don-Bosco-Schwestern hier in Magdeburg, merke ich schon einen anderen Geist. Vor einigen Tagen sprach mich eine Frau an, die im katholischen Krankenhaus in Halle war und das mit anderen medizinischen Einrichtungen verglichen hat. Für sie sei es ein Unterschied wie Tag und Nacht gewesen, was sie dort an Zuwendung erlebt habe. Das ist der Mehrwert, den wir einbringen können: Menschlichkeit, Barmherzigkeit, Gütigkeit. Darum muss man sich aber auch immer wieder mühen.
Die kirchliche Entwicklung in den ostdeutschen Diözesen könnte eine Prognose sein für die Entwicklung im Rest des Landes. Was können die Regionen, in denen die Kirche im Moment noch stärker ist, von Ihnen lernen?
Lernen, das klingt immer so ein bisschen oberlehrerhaft. Ich wäre schon dankbar, wenn man uns besser verstehen würde. Das ist noch nicht immer der Fall. Manche begreifen nicht, was es bedeutet, in einer solchen Situation zu leben, auch was das für finanzielle Konsequenzen hat. Allein wären wir nur beschränkt lebensfähig. Bislang haben wir stark von der Solidarität unter den Bistümern profitiert und sind dankbar, den Strukturbeitrag Ost zumindest in abgespeckter Variante auch weiter zu bekommen.
Das ist ein Solidarbeitrag der deutschen Bistümer, der früher für alle Ost-Bistümer gezahlt wurde und heute nur noch für Magdeburg und Görlitz.
Genau. Aber zurück zu Ihrer Frage, was man von uns lernen könnte. Da würde ich sagen, ist es das, auch mit geringen personellen und materiellen Möglichkeiten lebendig Kirche zu sein.
Lassen Sie uns auf die Gesellschaft blicken. In diesem Jahr wird in Sachsen-Anhalt der Landtag gewählt. Viele blicken mit Sorge auf die AfD. Warum ist sie gerade im Osten so erfolgreich?
Die Gründe sind zum Teil irrational. Es gab neulich einen Sachsen-Anhalt-Monitor. Dabei wurde klar, dass viele sich hier wohlfühlen und es ihnen selbst ganz gut geht. Aber sie sind dennoch unzufrieden. Das hängt auch viel mit der Vergangenheit zusammen. In der DDR war das gesellschaftliche Leben weitgehend durch Partei und Staat geregelt, selbst private Bereiche. Und heute gibt es bei vielen immer noch die Erwartung, dass der Staat alles richten müsse. In einer freiheitlichen Demokratie sind aber alle gefragt, selbst mitzuwirken. Das ist durchaus anstrengend. Außerdem kommt die Entwicklung nach der Wende hinzu.
Was meinen Sie damit?
Die meisten Biografien sind völlig durcheinandergeraten. Neben Gewinnern gab es auch viele Verlierer, Leute, die keine Chance mehr hatten, weil sie in einem bestimmten Alter arbeitslos wurden und nicht mehr vermittelbar waren. Diese Erfahrungen sind nicht vergessen. In der letzten Zeit werden solche Ungerechtigkeiten, die bis heute andauern, von der Nachwendegeneration wieder besonders thematisiert.
Haben Sie ein Beispiel?
Nehmen Sie die Voraussetzung für Vermögen. Da haben wir im Osten von vornherein weniger Chancen. Was kann denn hier schon vererbt werden? In seinem Buch „Oststolz“ beschreibt Alexander Prinz, was er in seinem Umfeld erlebt hat, wie sich Leute angesichts der dramatischen Entwurzelungen das Leben genommen haben oder in den Suff geraten sind. Sein Schluss ist aber: Dass viele solche Entwicklungen durchstanden haben und wieder Boden unter die Füße bekommen haben, sollte uns stolz machen. Solche biografischen Brüche werden vermutlich zu wenig gesehen.
Foto: Matthias Sasse
„In einer freiheitlichen Demokratie sind aber alle gefragt, selbst mitzuwirken“, sagt Gerhard Feige.
Wird also zu wenig anerkannt, was die Menschen durch die Wende verloren haben?
Ja, und auch, wie wir in der DDR mit dem Leben zurechtgekommen sind. Wenn man ein gutes Umfeld hatte, ging es einem oftmals nicht schlecht. Dafür bin auch ich dankbar. Ich habe neulich mal Kinderfotos von mir gesehen. Ich strahle immer. Offenbar hatte ich trotz aller Beschränkungen eine glückliche Kindheit. Aber ich will nicht die DDR verklären. Sie war schlimm. Sie war wie ein Gefängnis. Wenn ich Szenen vom Mauerfall sehe, schnürt es mir immer noch die Kehle zusammen. Da laufen auch Tränen. Eingeschlossen gewesen zu sein, ist ein Trauma, das noch festsitzt. Das alles wird zu wenig wahrgenommen.
Vielleicht dauert es noch eine Generation, bis diese Erfahrungen rausgewachsen sind?
Da bin ich skeptisch. Ich habe auch gedacht, dass das mit den Letzten endet, die massive DDR-Erfahrungen gemacht haben. Aber dann kam die Generation, die nach 1989 geboren ist. Viele davon haben mitbekommen, wie es ihren Eltern nach der Wende ergangen ist. Und dann haben sie vielleicht noch in Bayern oder anderswo studiert und erlebt, wie man da über den Osten redet. Kein Wunder, wenn sich daraufhin auf einmal bei ihnen ein „Ostbewusstsein“ entwickelt hat, das weiterwirkt.
Die AfD wirbt um die Stimmen der Christen. Wie sehen Sie dieses Werben und wie sehen Sie die Argumente, die die AfD bringt?
Bei uns ist die AfD absolut kirchenfeindlich. Einige Vertreter der AfD sprechen den Kirchen sogar das Christsein ab und stellen sich als die wahren Christen hin, obwohl das hier in dieser Region sehr sonderbar wirkt. Außerdem wird zum Kirchenaustritt aufgefordert. Auch Ulrich Siegmund, der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, ehemals katholisch, hat unsere Kirche 2017 verlassen. Dennoch versucht man, konservative Christen zu gewinnen. Davon gibt es bei uns jedoch nicht so viele, und meistens stammen sie nicht von hier, sondern sind aus dem Westen zugezogen.
Warum ist es ein falsches Etikett, wenn die AfD sich als besonders christlich darstellt?
Die nordostdeutschen Bischöfe haben das in ihrem Schreiben „Eintreten für die Demokratie“ und die gesamte Deutsche Bischofskonferenz mit der Erklärung „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“ deutlich dargelegt. Die Programme, das Auftreten und die Agitation der AfD widersprechen unserer Überzeugung von der Würde eines jeden Menschen, von Freiheit und Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Nächstenliebe. Beim Thema Abtreibung wird uns Kirchen außerdem unterstellt, wir würden nicht genügend dagegen tun. Aber der AfD geht es bei diesem Thema hauptsächlich um die Regeneration des deutschen Volkes und nicht um die Gottesebenbildlichkeit eines jeden noch ungeborenen Menschen. Lieblingsthemen von ihr sind auch die Familienvorstellungen oder die Genderproblematik. Zudem beklagt sie kurioserweise einen Mangel an Freiheit in unserer Gesellschaft, begegnet jeder Kritik aber so massiv, dass man ahnt: Wenn diese Partei an die Macht kommt, ist es mit der Freiheit vorbei.
Was für eine Gesellschaft bekommen wir, wenn die AfD Teil einer Regierung wird?
Das wage ich noch nicht zu denken. Ich befürchte, dass die Entwicklung in Sachsen-Anhalt dann sehr schwierig wird – für die Wirtschaft und das Gesundheitswesen, die Sozial- und Bildungseinrichtungen, für die Migranten und Bedürftigen, ja für alle Andersdenkenden. Wie viele ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger erhalten doch die unterschiedlichsten Bereiche mit am Leben! Der aktuelle Ministerpräsident Reiner Haseloff hat schon angedeutet, dass er im Falle eines AfD-Wahlsieges erwägt, das Land zu verlassen. Das höre ich gelegentlich auch von anderen.
Gehen Sie auch, wenn es einen AfD-Ministerpräsidenten gibt?
Darüber habe ich noch nicht nachgedacht, hoffe aber, dass dieser Fall nicht eintritt.
Was glauben Sie, wie man die AfD wieder kleiner machen könnte?
Dazu wäre es wichtig, die Sorgen der Bevölkerung noch ernster zu nehmen, darüber ins Gespräch zu kommen und gemeinsam um Lösungen zu ringen. Gerade in unserer Region haben ja viele Menschen Angst, dass es wieder zu ähnlichen Verwerfungen und Verunsicherungen kommt wie nach 1989. Sie haben sich vielleicht inzwischen ins Leben zurückgekämpft und befürchten, dass alles wieder infrage gestellt werden könnte.
Muss die Politik ehrlicher sein?
Ja! Es muss auch klar gesagt werden, dass niemand ein Paradies hervorzaubern kann. Aber ich sehe natürlich auch, dass die Politiker vor schier unlösbaren Problemen stehen, denken wir nur an die politische Großwetterlage mit Donald Trump oder den Krieg in der Ukraine. Dennoch gebe ich die Hoffnung nicht auf.
Was gibt Ihnen Hoffnung in all diesen Krisen?
Meine Hoffnung nährt sich einmal aus der Erkenntnis, dass Geschichte immer noch anders kommen kann als gedacht, geplant oder befürchtet. Zudem bestärkt mich die Erinnerung, wie man Probleme bewältigt hat und aus Krisen herausgekommen ist, besonders wenn ich an die Generation meiner Eltern denke, die im Krieg und danach trotz allem sich nicht aufgegeben hat. Schließlich sind es die vielen biblischen Hoffnungsgeschichten, vor allem die von der Auferstehung Jesu Christi, die mir Mut machen und mich vertrauen lassen, dass die Zukunft offen ist – im positiven Sinn.
ZUR PERSON
Gerhard Feige (74) wuchs in Halle/Saale auf und studierte katholische Theologie in Erfurt. 1978 wurde er zum Priester, 1999 in Magdeburg zum Bischof geweiht. 2005 übernahm er die Leitung des Bistums. Es erstreckt sich über ganz Sachsen-Anhalt, hat aktuell noch knapp 70 000 Mitglieder und ist damit das zahlenmäßig zweitkleinste katholische Bistum in Deutschland.